Stadt Hattingen beschließt höhere Parkgebühren
18.02.2010 | 13:40 Uhr 2010-02-18T13:40:00+0100
Hattingen. Das Parken in Hattingen wird teurer. Mittwoch brachte die Politik die vorgeschlagene Gebührenanhebung einstimmig auf den Weg. Trotz der Erhöhung läge Hattingen preislich unter den Nachbarstädten, so die Argumentation. 400.000 Euro Mehreinnahmen im Jahr erhofft sich die Stadt nun.
Hattingens Autofahrer müssen sich auf eine Verdoppelung der Parkgebühren einstellen. Keine Hand rührte sich am Dienstagabend im Verkehrsausschuss gegen die von der Verwaltung vorgeschlagene Anhebung der Tarife zum 1. Mai. Im Gegenteil. Seit 15 Jahren seien die Parkgebühren nicht verändert worden. Die Anhebung sei eher moderat als überhöht. Und: In Nachbarstädten könne man für sechs Euro gerade mal zwei Stunden parken, in Hattingen den ganzen Tag. So die Argumente, mit denen die Fraktionen unisono dieses Paket auf den Weg brachten:
Im Altstadtparkhaus, am Alten ZOB, auf der P+R-Anlage und an der Sparkasse/Bunker kostet jede halbe Stunde Parkzeit künftig 50 statt 25 Cent, das Tagesticket sechs statt drei Euro. Auf den Parkplätzen Bismarck-/Roonstraße, Rathausplatz, Finanzamt, Schreys Gasse und allen Straßenrandplätzen werden je 30 Minuten 30 statt 25 Cent verlangt und vier statt drei Euro pro Tag.
Dauerparker zahlen im Altstadtparkhaus künftig 50 statt 30 Euro, im Bereich Bismarckstraße/Rathausplatz 30 statt 15 und auf der P+R-Anlage 15 statt 7,50 Euro. Teurer werden auch die zwei Jahre gültigen Anwohnerparkausweise.
Ausdrücklich lobten Sprecher aller Fraktionen die Staffelung der Gebühren, die den Ansturm auf zentrale Parkpunkte entzerren sollen. Zur Lenkung des Parkverkehrs dient auch die Kontingentierung der Dauerparktickets. Ausgeweitet werden die Bewirtschaftungszeiten werktags bis 19, samstags bis 18 Uhr. Die von der CDU geforderte „Brötchentaste” (15 Minuten kostenfrei) soll an der Post getestet werden, wenn die Geräteumstellung nichts kostet. Insgesamt rechnet der Kämmerer jährlich mit Mehreinnahmen von 400.000 Euro.
22:13
Noch etwas:
Soviel Sachverstand über fiskalische und politische Zusammenhänge führen wohl dazu, dass sie die Stadt nun auch für die gierigen Vermieter in der Altstadt verantwortlich machen.
Ihr Angriff auf die Linken ist lächerlich und zeugt von politischem Unverstand.
22:00
Ich bleibe dabei: Nur Dösköppe werfen alles in einen Topf und wundern sich, wenn das Essen nicht schmeckt.
Den Städten steht das Wasser bis zum Hals und die Bürger erinnern mich eher an eine Gemeinschaft der Eigennützigen.
Jeder sieht nur sein eigenes kleines Leben und wehrt sich mit Händen und Füßen, wenn Gebühren erhöht werden, obwohl es gar nicht anders funktionieren kann.
Am lautesten schreien dann immer diejenigen, die eh mehr haben, als die anderen. Diese Leute schreien auch dann am lautesten, wenn es etwas für lau gibt und stürzen sich im Wahlkampf auf jeden Kugelschreiber, den sie nur von Weitem sichten.
Ihr widert mich an!
Übrigens lasse ich mich gern als dusselig bezeichnen, wenn ich dadurch der Gefahr entgehe mit ihrer Geisteshaltung konform zu gehen.
14:14
Dusselbiene:
Haben Sie Rechnen gelernt ? Haben Sie auch gelernt, dass man Geld nur ausgeben sollte, wenn man es hat ? Gibt man mehr davon aus, macht man Schulden.
Viele Schulden bei einer Stadt führen ohne die nötigen Einnahmen zu einem Nothaushalt.
Dann geht gar nichts mehr.
Also muß man, wenn man weniger Geld hat, sparen. Und nicht Geld verschwenden, wie es Hattingen macht. 250 000 € allein für Mietzahlungen ans Carre, als versteckte Subvention. 40 000 € für ein Zebra in Marmor, genannt Stadttor. 124 000 € für die Ruhr 2010, 35 000 € Plaungsgelder für eine fragwürdige Ruhrbrücke usw. .
Die Folge: Die Gebühren steigen. Hier ein bisschen mehr für`s Parken, da mehr für`s baden, dann mehr für`s Grundstück (die Folge, die Mieten steigen), mehr Gewerbesteuer (die Waren werden teurer) oder Händler wechseln den Standort, ziehen in andere Städte..
Wann waren Sie zuletzt in der Altstadt ? Ich war erst gestern dort. Haben Sie die vielen leeren Schaufenster gesehen, mit der Aufschrift Zu Vermieten. Das ist erst der Anfang.
Was das mit Gelsenkirchen zu tun hat ? So hat es auf der Bahnhofstraße, dem einstigen Einkaufsmittelzentrum des Reviers, auch begonnen. Heute ist das ehemalige Einkaufszentrum zu einer kriminellen Hochburg geworden. Und was die Ausgaben für Schalke mit Hattingen zu tun haben ? Ganz einfach: Auch in Gelsenkirchen haben die Stadtväter keinen Blick für`s Notwendige. Da gab man lieber den letzten Cent für einen Vorort-Club namens Svhalke 04 aus. In Hattingen für unnötige T(h)ore, Mietzahlungen als versteckte Subventionen etc.
Haben Sie es jetzt verstanden ?
Oder sollte Dusselbiene nicht nur ein Pseudo sondern gleich Ausdruck einer kompletten Geisteshaltung sein ? Dann dürfen Sie sich gerne mit den Dösköppen solidarisieren. Ich jedenfalls zähle mich zu der (nach)denkenden Fraktion, dieauch politische und fiskalische Zusammenhänge versteht.
Noch etwas zu den Schildbürgern im Hattinger (Un-)Rat: Es ist schon interessant, dass beim Geldverschwenden auch die Linkspartei kräftig mitmischt. Was haben die poltischen Newcomer noch vor der Wahl gekräht. Und die Bürgernähe bemüht. Und nun: Fingerchen hoch, wenn`s ums Abkassaieren geht, sprich den Bürger zusätzlich finanziell zu belasten. Das konnten die Linken schon in Berlin sehr gut, nun machen sie das auch in Hattingen. Und vergessen dabei, dass jede zusätzliche Gebühr, das karge Einkommen der Hartz IV schmälert und sie so noch mehr vom öcffentlichen Leben ausschließt. So wurden die Linken auch in Hattingen zum Wurmfortsatz der SPD, dank der Volksvertreter Bongartz und Zielmann. Es ist, als ob auch Ihnen der Empfang von Sitzungsgeldern und Aufwandsentscvhädigung (welcher Aufwand ?) wichtiger ist, als Politik f ür den Bürger zu machen Dann aber sollte die Linke auch nicht mehr über von Dinther herziehen. Denn sie macht es eben auch nicht anders, als die anderen Parteien. Statt zu sparen, beim Bürger abzukassieren.
12:33
Da war der Tippteufel, ich meinte natürlich:
Von Niederwenigern ist es genausoweit nach Kettwig wie in die Hattinger Innenstadt. Das gleiche gilt für die Nordstadt und Bochum-Linden, oder Holthausen und Sprockhövel, usw...
12:28
@3,fcstwolf:
Von Niederwenigern ist es genausoweit nach Kettwig wie nach Bo-Linden. Und in Hatingen sucht man unter Umständen genauso einen Parkplatz, haben sie das einmal versucht, wenn Markt ist?
12:21
Und bevor jetzt wieder den Einwand kommt, es seien Landesgelder:
Das sind genauso von uns (zumindest von mir) gezahlte Steuern!
Hört endlich auf, euch etwas vorzugaukeln!
12:19
@Dusselbiene?
Wo ist das Problem? Wenn ich einen Nothaushalt habe sollte ich nachdenken:
Die Stadt hat einerseits kein Geld, deshalb:
Höhere Gebühren bei Schwimmbädern,
schlechter Zustand der Schulen,
Strassen, die den Namen nicht mehr verdienen,
heruntergekommene städt. Gebäude,(siehe Welper),
höhere Parkgebühren,
höhere Gewerbesteuer,
höhere Grundabgaben,
höhere Hundesteuer,
usw.
andererseits:
Bücherei im Reshop-Carre,
eine der größten Verwaltungen,
Tore, die nur Thore brauchen,
die Ruhrbrücke wird kommen, ob finzierbar oder nicht.
Ich sehe hier ganz klar einen Zusammenhang: Einnahmen und Ausgaben der städt. Kasse.
Die Frage ist: Wer ist der Döskopp? Wenn man die Einnahmen und Ausgaben der Stadt vergleicht? Die Stadtväter können Einnahmen und Ausgaben nicht auseinanderhalten und die Bürger sind die Dösköppe? Erst Gehirn einschalten und dann Schreiben!
Dusselbiene, wer ist jetzt weder sachkundig noch indifferenziert?
Ich kann mir auch keinen neuen Porsche kaufen, weil es ein deutsches Auto ist (Statussymbol), wenn das Geld nicht zur Reparatur der Waschmaschine reicht.
Es gibt viel zu viele, die Einfach den Blick für die Realität und das Wesentliche verloren haben!
Vielleicht sollten mal unsere Politiker über die Bedürfnisspyramide nachdenken, und überlegen, wo sie sich sehen und wo sie und die Bürger wirklich sind!
P.S.: Was haben die neuen Tore und die Hattinger Strassen gemeinsam? Man kann nicht mit dem Auto drüber fahren....
@der Berg ruft:
Frau Goch hat aber eine andere Prioritätenliste als sie, es wird nichts davon spürbar beim Bürger ankommen!
12:17
Bei den Erhofften Mehreinnahmen von 400.000 Euro jährlich könnte sich der Kämmerer in den Finger geschnitten haben. Ich kann mir vorstellen das viele einfach ihren Pkw Parken und ein Knolle in Kaufnehmen, obwohl die Kontrollen ja sowieso nicht stattfinden, weil man ja kein Personal hat. Ich finde die Erhöhung nicht in Ordnung.
Glück auf
http://heinzkolb.npage.de/index.html
12:07
@#4 von Städtischer Gebührenterror
....Wer sehen will, wie Hattingen in einigen Jahren aussieht, fahre bitte nur nach Gelsenkirchen. Dort haben es die Stadtväter tatsächlich geschafft, die letzte noch verfügbare Kohle an einen Vorort-Verein zu verschwenden!....
was hat Schalke 04 mit den Parkgebühren von Hattingen zu tun?
Ich finde die Parkgebühren in Hattingen (noch) nicht ZU hoch, da such ich lieber am Marktplatz oder am Bunker ein paar Minuten nen Parkplatz, bevor ich mich mit dem Auto z.B. in die Essener Innenstadt wage.
Die Frage ist ja immer WAS mit der Mehrkohle (400.000) bezahlt werden soll. Ausbesserung von Strassen?JA.
Bauen z.B. eines Tores als Kulturhauptstadtwahrzeichen:NEIN
09:56
Was ich ganz besonders verabscheue, sind Kommentare, die weder differenziert noch sachkundig sind.
Parkgebühren , Stadttore und Straßenschäden werden in einen Topf gegeben, miteinander verquirlt und herauskommt: Die Meining der Dösköppe!