Stadt der doppelten Lebenshilfe
09.02.2012 | 18:53 Uhr 2012-02-09T18:53:00+0100
Hattingen. Verein hilft regional und überregional Behinderten.
Es gibt zwei Anlaufstellen der Lebenshilfe in Hattingen: Die übergeordnete Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen hat ihren Sitz in Schwelm, vor Ort ist sie zum Beispiel über das Ellen-Buchner-Haus an der Ketteltasche in Niederwenigern zu erreichen. Und dann gibt es noch die Ortsgruppe Hattingen der Lebenshilfe, deren Geschäftsstelle sich an der Oststraße befindet.
„Unsere Angebote und Wohngruppen sind im Kreis breit gefächert“, erklärt die Ehrenamtsbeauftragte Barbara Emde. Neben Wohnbetreuung und ambulanten Diensten hilft der Verein sowohl auf regionaler wie auch überregionaler Ebene geistig behinderten Menschen im Bereich Bildung und im Arbeitsalltag. „Die Lebenshilfe unterstützt Betroffene, deren Familien und Freunde.“
In den Wohngruppen der Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen leben „etwa 250 Menschen“. In Hattingen betreut sowohl die Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen als auch die Lebenshilfe Hattingen Bewohner in Wohngemeinschaften. Neben dem Ellen-Buchner-Haus an der Ketteltasche und einer Wohngemeinschaft an der Neustraße, leben Menschen mit Behinderung ebenfalls in einer Außen-Wohngruppe an der Essener Straße sowie in den Tom-Mutters-Häusern an der Hackstückstraße und an der Schulstraße.
„Das Ehrenamt ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit“, betont Barbara Emde. Und auch auf finanzielle Unterstützung ist der Verein angewiesen: „Mit Spenden können wir viel erreichen.“
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