Spender sorgte im Jahr 1928 für die erste einfache elektrische Beleuchtung in der Kirche

Als Pfarrer Friedrich Schulte, im Amt als die evangelische Kirche in Niederwenigern gebaut wurde, im Jahr 1841 ins Dorf kam, zählte die Gemeinde gerade einmal 354 Seelen. Als die Kirche schließlich eingeweiht wurde, waren es 1700 Gemeindemitglieder.

Zur Einweihungsfeier waren aber nicht so viele Gäste gekommen, wie man sich erhofft hatte. Den benachbarten Gemeinden waren keine öffentlichen Einladungen zugestellt worden – sie wussten schlicht nichts von der Feier. Umso zahlreicher waren die Wennischen, auch die Mitglieder der katholischen Schwestergemeinde, gekommen.

Einen einfachen Kalkanstrich hatte der Kirchenraum damals. Das erste Mal ausgemalt wurde der Innenraum 1901 – finanziert durch Spendengelder. Ein Spender ermöglichte auch die erste einfache elektrische Beleuchtung, die die Kirche erst 1928 erhielt – laut Protokollbuch finanziert von einem Spender, der nicht genannt werden wollte.

Helmut Engels gab zum 125. Geburtstag der Kirche schließlich preis: es waren die Elektrizitätswerke Elberfeld, Zweigstelle Kupferdreh.