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Neue Feuerwache

Spatenstiche für die Sicherheit

22.08.2012 | 09:00 Uhr
Spatenstiche für die Sicherheit
Brandoberamtsrat Jürgen Rabenschlag.Foto: Manfred Sander

Hattingen.  Der Bau der neuen Feuerwache hat am Dienstag offiziell begonnen. Im Oktober 2013 sollen die Retter an den Wildhagen umziehen.

Auf dem Parkplatz dominierte die Signalfarbe Rot. Hattingens Feuerwehrleute waren – natürlich – mit ihren Einsatzfahrzeugen angereist. Auf dem Brachgelände ein paar Meter weiter wurde am Dienstag ein ganz anderes Signal gesetzt: grünes Licht für die Bagger. Mit den traditionellen ersten Spatenstichen begannen um kurz vor elf Uhr offiziell die Bauarbeiten für die neue Hauptfeuer- und Rettungswache der Stadt.

Hier, auf dem rund 13 000 Quadratmeter großen Grundstück am Wildhagen, Ecke Nierenhofer Straße, soll Ende Oktober 2013 das neue Domizil für die 80 hauptamtlichen Kräfte der Hattinger Feuerwehr inklusive Verwaltung sowie das Gerätehaus für die 50 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Löschzugs Mitte bezogen werden.

In einer europaweiten Ausschreibung hat die List Bau GmbH den Zuschlag für das Bauprojekt bekommen. Das Bielefelder Unternehmen hat bereits mehrere Feuerwachen realisiert. In Hattingen wird List die neuen Feuerwehrgebäude schlüsselfertig übergeben und im Rahmen eines PPP-Verfahrens (Public Private Partnership) auch die Zwischenfinanzierung übernehmen.

Die Realisierung der neuen Wache kostet 11,4 Millionen Euro. Rund zehn Millionen sind für die reinen Baukosten veranschlagt. Dazu kommen unter anderem 600 000 Euro für Planungskosten, eine zweimalige Ausschreibung – weil die Politik das Thema zwischendurch auf Eis gelegt hatte – und die Projektleitung sowie 400 000 Euro für den bereits fertiggestellten Parkplatz und eine Ampelanlage im Kreuzungsbereich.

„Zehn Millionen Euro sind viel Geld, aber die Summe ist bestens angelegt“, sagte Dagmar Goch in ihrer Festrede. Die Bürgermeisterin erinnerte an die zähe Vorgeschichte des Projekts, „einen langen und manchmal steinigen Weg, der noch nicht zu Ende ist, jetzt aber eine entscheidende Wegmarke erreicht hat“.

Vor zehn Jahren bereits hatte ein Gutachten der Stadt Hattingen den Neubau ihrer Feuerwache nahegelegt, weil die Zustände am Standort Friedrichstraße unhaltbar waren. „Wir haben Ihnen viel zugemutet in diesen zehn Jahren“, wandte sich Goch an die Feuerwehrleute, die sich in Ausgehuniform auf der Baustelle versammelt hatten.

Im Namen der Kreisverwaltung bedankte sich die stellvertretende Landrätin Sabine Kelm-Schmidt für die Investition der Stadt Hattingen ins Sicherheitsnetz des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Ulrich Laibacher



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