Snacks auf die Hand und Cocktails to go

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Was wir bereits wissen
Das kulinarische Angebot von auswärtigen Ständen und lokalen Restaurants bediente viele Geschmäcker.

Hattingen..  Das Altstadtfest ist kein kulinarisches Spektakel, denn außergewöhnliche Spezialitäten sind hier eher selten zu finden. Das muss es jedoch auch nicht sein, da trotzdem für jeden Geschmack etwas dabei ist – darüber waren sich die meisten Besucher einig.

Für viele reichte die berühmte Kleinigkeit auf die Hand: „Eine beliebte Kombination ist Currywurst und Pommes mit einem Pils“, weiß Selin Cicek, die am Stand der Fun Food Factory aus Essen am Kirchplatz arbeitete. Die Kunden würden damit lieber wieder zur Bühne gehen und sich die Acts anschauen. Ein weiterer Vorteil: „Man kann von vielen Ständen etwas probieren“, so Annette Dröge, die bei einem solchen Fest auf den Restaurantbesuch verzichtet. Die Möglichkeit zum Verweilen gab es hingegen am Steinhagen. Dort verkaufte Mirsada Buschtöns original Elsässer Flammkuchen aus eigener Herstellung. Die Bochumerin schätzt den ruhigeren Standort. „Es ist gemütlicher, im Sitzen zu essen“, sagte auch die Kundin Melitta Menzel, die sich einen Flammkuchen mit Rucola und Käse bestellte.

Für Feinschmecker hatte Douglas Lemone aus Aachen seinen Stand vor dem Reschop Carré aufgebaut – am Buchenholzfeuer grillte er Flammlachs, gewürzt mit Meersalz und Paprika und bot Dips dazu an. „Für einige Kunden war das ein neues Gericht, das sie aber neugierig probiert haben“, so der Inhaber.

Abwechslungsreich war vor allem das Getränkeangebot. Neben Bierständen im Übermaß kamen auch Weintrinker auf ihre Kosten. Am Stand Reichsgraf von Ingelheim probierten die Freundinnen Angelika Bergemann und Karola Mäliss deutsche und italienische Weine. Doch auch die lokalen Restaurants und Kneipen hatten einige Sonderangebote in petto: Beliebte Sommer-Cocktails to go, wie einen Hugo oder Aperol Spritz, gab’s beim Fachwerk Restaurant, das das Angebot zum zweiten Mal extra für das Altstadtfest konzipiert hatte.

„Später am Abend stieg jedoch auch die Nachfrage nach einem Kaffee, um wieder wach zu werden“, weiß Vanessa Fritz, Verkäuferin italienischer Kaffeespezialitäten beim Coffee-Bike.