Session Possible bleibt ein Hit
16.02.2010 | 17:49 Uhr 2010-02-16T17:49:00+0100
Wieder einmal locken Wolf Coderas Gaststars zahlreiche Musikliebhaber ins Henrichs.
Die Erfolgsgeschichte der Session Possible ist um ein Kapitel reicher. Wieder stellte ihr Erfinder Wolf Codera aus mehreren Künstlern eine Band zusammen, die im Restaurant Henrichs die Wände wackeln ließ – und den etwa 400 Besuchern einen phantastischen Abend bescherte.
An einem einzigen Aspekt ist die Faszination Session Possible aber nicht auszumachen. Es ist das Gesamtbild aus Musikern, die mit meist den ganz Großen des Geschäfts zusammenarbeiten.
Namhafte Gaststars
Die Titel, die sie interpretieren sind meist bekannt und werden dem Publikum in der Regel in Überlänge präsentiert. Und so war es auch diesmal: Schlagzeuger Sven Petri trommelt sonst für den Dortmunder Popsänger Sasha, Gitarrist Markus Wienstroer war bereits mit Joe Cocker und Westernhagen unterwegs. Als Sängerin kam Ena Soukou aus Berlin. Sie wechselte sich mit Butch Williams ab, der gleichzeitig seine Unterhaltungskünste offenbarte, indem er das Publikum zum Mitmachen animierte.
Zu den Titeln, die gespielt wurden, gehörten Klassiker wie „Ain't Nobody” (im Original von Chaka Khan), Gnarls Barkleys Hit „Crazy” aus dem Jahr 2006 oder die erst im vergangenen August veröffentlichte Platte „Release Me” von der schwedischen Sängerin Agnes. Und diese Mischung kam bestens an – nicht nur beim Hattinger Ehepaar Astrid und Bernd Ammersilge. Sie gehören längst zu den Stammgästen. „Die Musiker sind ja immer andere”, wissen die beiden zu schätzen.” Da lohnt es sich auch einen längeren Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen. Johannes Clasbrummel kam extra aus dem ostwestfälischen Gütersloh an die Ruhr. „Ich habe mal auf dem Hüttengelände gearbeitet, und bin damals durch ein Plakat auf die Session Possible gestoßen.”
Geheimnis der Titelwahl
Was während der Session gespielt wird, hängt einerseits vom Geschmack und den Wünschen der Musiker ab, aber auch vom Publikum – denn das kann entscheidenden Einfluss nehmen. „Wir bekommen viele Wünsche per Mail, von denen wir immer wieder welche berücksichtigen”, sagt Wolf Codera.
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