Regionalagentur geht mit neuem Team an den Start

Was bringen uns hier im Ruhrgebiet eigentlich Europa und die EU? Eine Frage, die Keven Forbrig und Britta Tigges von der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet (RMR) beantworten können. „Ohne Mittel aus Europäischen Sozialfonds wären viele Projekte zur Arbeitsmarktpolitik hier im Mittleren Ruhrgebiet mit den Städten Bochum, Herne, Witten und Hattingen undenkbar. In enger Abstimmung mit dem NRW-Arbeitsministerium setzt die Regionalagentur arbeitsmarktpolitische Programme des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union in der Region Mittleres Ruhrgebiet um“, sagt Keven Forbrig, neuer Leiter der Regionalagentur. Vor seiner Tätigkeit bei der RMR arbeitete der 38-Jährige als Justiziar und Referent für Justiz, Bundes- und Europaangelegenheiten der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag.

„Die Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet dient vor Ort als zentrale regionale Anlaufstelle für Unternehmen, Projektträger und Einzelpersonen. Sie informiert und berät zu Fördermöglichkeiten der arbeitsmarktbezogenen Landes- und EU-Programme, nimmt Projektideen und Förderanträge entgegen, berät die Antragsteller, holt regionale Bewertungen ein, leitet die Förderanträge an die Bewilligungsbehörden weiter“, erklärt Britta Tigges. Die diplomierte Betriebswirtin arbeitete zuletzt im Kompetenzzentrum Frau & Beruf Düsseldorf/Kreis Mettmann.

Bereits seit zwei Jahrzehnten arbeiten die vier Kommunen in der Region des Mittleren Ruhrgebiets in Fragen der wirtschaftlichen Entwicklungsperspektiven eng zusammen, denn deren Schwerpunkte lassen sich in der Ballungsregion Mittleres Ruhrgebiet nicht auf Stadtgrenzen beschränken. Deshalb haben die beteiligten Städte im Jahr 2014 ihre Vereinbarung aus 2007 zur Kooperation neu aufgelegt. Stadträte und EN-Kreistag hatten vorab ihre Zustimmung erteilt. Für Keven Forbrig und Britta Tigges gab es in den letzten drei Monaten viel zu tun, denn die Regionalagentur war zuvor vier Monate personell nicht besetzt.

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