Polizei und Brandschützer rückten häufiger aus als im Vorjahr

Mehr Einsätze in der Silvesternacht als im Vorjahr meldet die Leitstelle der Polizei Ennepe-Ruhr-Kreis. Allein von Mitternacht bis sechs Uhr morgens seien es um die 100 gewesen, heißt es. Damit steht der Kreis dem NRW-Trend entgegen. Denn nach Auskunft des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) rückten die Beamten in der Silvesternacht 2014/2015 seltener aus als beim Jahreswechsel 2013/2014. Ausrücken mussten die Polizisten im Kreis wegen Körperverletzungen und Streitigkeiten sowie wegen Ruhestörungen.

Auch die Feuerwehr Hattingen musste häufiger als im Vorjahr ausrücken. „Die Kollegen waren eine Stunde hier, ansonsten immer unterwegs“, so Roland Götz, Einsatzführungsdienst am Neujahrsmorgen. Eine Viertelstunde hätten sie um Mitternacht feiern können. „Permanent unterwegs“ waren seine Kollegen hauptsächlich zu brennenden Papiercontainern und zu ausgelösten Brandmeldeanlagen von Firmen. „Wir hatten auch für Silvester nicht typische Einsätze wie Ölspuren.“ Die kamen zu den durch Feuerwerk bedingten Einsätzen dazu.