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Polizei-Gewerkschaft widerspricht CDU-Politikern

30.04.2010 | 17:11 Uhr
Polizei-Gewerkschaft widerspricht CDU-Politikern

Hattingen. EN-GdP bereitet die Personalsituation Sorgen: „Im vergangenen Jahr wurden mehr Polizisten aus EN versetzt, als zu uns gekommen sind“.

Der GdP Ennepe-Ruhr bereitet die Personalsituation der EN-Polizei große Sorgen. Dies machten Rainer Peltz, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei EN, sowie Uwe Brüggemann und Udo Gemander vom Vorstand beim Gespräch mit den CDU-Landtagskandidaten deutlich.

Von 350 Beschäftigten seien 40 Kolleginnen und Kollegen nicht oder nur eingeschränkt einsetzbar, erklärten sie. Landtagspräsidentin Regina van Dinther (Hattingen, Schwelm, Sprockhövel, Wetter) und Landtagskandidaten Ulrich Oberste-Padtberg (Witten und Herdecke) wurde verdeutlicht, dass die Anzahl der Polizisten auch nicht durch die erhöhten Einstellungszahlen kompensiert werden können, teilte die GdP per Pressemitteilung mit. „Schon im vergangenen Jahr wurden mehr Polizisten aus dem EN-Kreis versetzt, als zu uns gekommen sind“, so Rainer Peltz.

Die erhöhten Einstellungszahlen wirkten sich frühestens ab September 2011 aus – „und schon heute kann gesagt werden, dass diese Einstellungen nicht ausreichen werden“.

Van Dinther versicherte, dass sie sich ausdrücklich für den Erhalt der Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr mit dem Landrat als Behördenleiter ausspricht. Und dennoch: „Hinweisen der CDU-Kandidaten, dass viele Versprechungen umgesetzt wurden, widersprach der Vorstand, denn beim Weihnachtsgeld und der Übernahme des Tarifergebnisses wurde dies nicht eingehalten“, so die GdP.

WAZ Redaktion



Kommentare
02.05.2010
16:52
Polizei-Gewerkschaft widerspricht CDU-Politikern
von fcstwolf | #4

Der Ex-Linke glaubt wieder schlau zu sein. Und weil ihn aif der linken Seite keiner mehr haben will, glaubt er auf diese Tour woanders andocken zu können.j

02.05.2010
10:26
Polizei-Gewerkschaft widerspricht CDU-Politikern
von Unser Wolf | #3

Jde eigene Krteispolizeibehörde braucht teure Verwaltungsangestellte. Zudem sind die Landräte nun nicht wirklich kompetent, Chef einer Polizeibehörde zu sein.

In Zeiten sich verändernder Kriminal-Strukturen ist die Auflösung der Kreispolizeibehörden und die Zuschlagung zu den Präsidien mehr als geboten; sie ist dringend erforderlich.

Im Fall des EN-Kreises wäre die Zuordnung nach Bochum sinnvoll. Zumal Witten ohnehin zum Einzugsbereich der Bochumer Polizei gehört.

So kann die Polizeiverwaltung gebündelt werden; die freiwerdenden Mittel für die Einstellung von Polizeibeamten genutzt werden. Zudem können Leitstellen-Beamte eingespart und auf die Straße geschickt werden.

Weitere Bündelung von Aufgaben sind möglich. Das Festhalten an den alten Zöpfen bring5t nichts, ist für eine effektive Polizeiarbeit eher hinderlich.

fsstwolf: Müssen Sie eigentlich jedes Thema zu wahlpolitischen Hetzkampagnen verkommen lassen ? Können Sie auch sachlich und ohne Wahlkampfgetöse an einer Diskussion teilnehmen ?

01.05.2010
18:26
Polizei-Gewerkschaft widerspricht CDU-Politikern
von fcstwolf | #2

Hat diese Personalpolitik der schwarz/gelben Landesregierung etwa keine klaren Gründe? Man muss sich nur mal die Pläne der Regierung Rückwärts ansehen. Da die Kosten der Polizei Ländersache sind, soll auch dort gespart werden. Durch die Schaffung einer privaten Hilfstruppe, deren Kosten wahrscheinlich auf die Kommunen abgewältzt werden, kann die normale Polizei verkleinert und bei den Kosten gespart werden. Die schon vor Monaten geführte Diskussion ist ja nie beendet worden. Jürgen Rüttgers und sein Innenminister werden nach der Wahl weiterprüfen.

01.05.2010
17:22
Polizei-Gewerkschaft widerspricht CDU-Politikern
von Skandalwatcher | #1

Es wird gemunkelt, dass die CDU gerade aus solchen Gründen die Schallmauer der 30 % nach unten durchbrechen wird, wenn noch nicht mal das Thema Sicherheit halbwegs positiv von denen besetzt wird. Unser Land ist unsicherer geworden, weil man den regierenden nicht trauen kann. Schon alleine wegen der vielen befristeten Beschäftigungsverhältnisse. Ein Skandal jagt den anderen.

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