Polizei-Gewerkschaft widerspricht CDU-Politikern

Hattingen..  EN-GdP bereitet die Personalsituation Sorgen: „Im vergangenen Jahr wurden mehr Polizisten aus EN versetzt, als zu uns gekommen sind“.

Der GdP Ennepe-Ruhr bereitet die Personalsituation der EN-Polizei große Sorgen. Dies machten Rainer Peltz, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei EN, sowie Uwe Brüggemann und Udo Gemander vom Vorstand beim Gespräch mit den CDU-Landtagskandidaten deutlich.

Von 350 Beschäftigten seien 40 Kolleginnen und Kollegen nicht oder nur eingeschränkt einsetzbar, erklärten sie. Landtagspräsidentin Regina van Dinther (Hattingen, Schwelm, Sprockhövel, Wetter) und Landtagskandidaten Ulrich Oberste-Padtberg (Witten und Herdecke) wurde verdeutlicht, dass die Anzahl der Polizisten auch nicht durch die erhöhten Einstellungszahlen kompensiert werden können, teilte die GdP per Pressemitteilung mit. „Schon im vergangenen Jahr wurden mehr Polizisten aus dem EN-Kreis versetzt, als zu uns gekommen sind“, so Rainer Peltz.

Die erhöhten Einstellungszahlen wirkten sich frühestens ab September 2011 aus – „und schon heute kann gesagt werden, dass diese Einstellungen nicht ausreichen werden“.

Van Dinther versicherte, dass sie sich ausdrücklich für den Erhalt der Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr mit dem Landrat als Behördenleiter ausspricht. Und dennoch: „Hinweisen der CDU-Kandidaten, dass viele Versprechungen umgesetzt wurden, widersprach der Vorstand, denn beim Weihnachtsgeld und der Übernahme des Tarifergebnisses wurde dies nicht eingehalten“, so die GdP.