Pavillons verschwinden
11.08.2009 | 18:09 Uhr 2009-08-11T18:09:00+0200Schulhöfe als Baustellen: Die Stadt hat aus dem Konjunkturpaket II Aufträge für 1,5 Millionen Euro vergeben.
Fleißig sind in den Schulen zurzeit nur Bauarbeiter. Denn während für die Schüler die letzte Ferienwoche läuft, reißen sie Pavillons ab. So am Gymnasium Waldstraße oder an der Realschule Grünstraße.
Die Gesamtkosten betragen 1,06 Millionen Euro. Der Abriss der Pavillons und der Neubau der Klassenräume werden aus dem Konjunkturprogramm II mit 520 000 Euro finanziert. Rund 540 000 Euro kostet der Neubau von Mensa und Freizeitbereich an der Waldstraße, der aus dem 1000-Schulen-Programm bezuschusst wird. Den Rest übernimmt die Stadt. In einem Jahr soll der L-förmige Bau fertig sein. Der Aufbau der Schulgebäude soll nach den Herbstferien beginnen. Bis alle neuen Räume bezogen werden können, müssen Schüler und Lehrer improvisieren. „Das ist frühzeitig abgestimmt worden”, sagt Stadt-Sprecher Steffen Heritsch. So werde es etwa Wanderklassen geben, die regelmäßig Räume wechseln. An die Hattinger Schule wechseln auch sieben Lehrer: zwei kommen an die Gesamtschule, zwei ans Gymnasium Holthausen, zwei zum Berufskolleg und einer an die Marie-Curie-Realschule.
Neu für die Realschule an der Grünstraße: Das stillgelegte Schwimmbecken wird zum Freizeitbereich. Für 790 000 Euro. 290 000 kommen aus dem Konjunkturpaket II. „Wir haben bereits Aufträge in Höhe von 1,5 Millionen Euro vergeben”, sagt Heritsch zum Konjunkturpaket. Aus diesem bekommt Hattingen 3,4 Millionen Euro. Heritsch: „Wir waren sehr schnell, so dass Arnsberg für alle Maßnahmen das Geld schon bewilligt hat.”
09:21
Eine sehr große Bitte. Das Geld nicht für irgendein Kunstwerk ausgeben. Bitte nicht! Sollte nach den Renovierungsarbeiten Geld über sein, dann in die Bildung investierenausgaben für die Zukunft. Keine Löcher stopfen oder sonstige taschen füllen.
22:22
Es wurd auch höchste Zeit, dass diese mittlerweile häßlichen Provisorien endlich verschwinden. Viel zu lange blieben sie stehen, waren unbequem, im Winter kalt und im Sommer stöhnten Schüler wie Lehrer unter der Hitze. Wollen wir alle hoffen, dass die Zeit dieser Bauwerke abgelaufen ist und Provisorien nicht mehr nötig sind.