Pastor-Schoppmeier-Haus wird umgebaut

Neujahrsempfang der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul mit Eucharistiefeier.
Neujahrsempfang der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul mit Eucharistiefeier.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
25 000 Euro Kosten und Umstrukturierung der Pfarrei Peter und Paul Thema beim Neujahrsempfang

Hattingen..  Bis 2018 muss der Umstrukturierungsprozess der katholischen Großpfarrei St. Peter & Paul abgeschlossen sein. Die Kirche muss sich bis dahin entscheiden, wie sie sich aufstellt. Das wurde beim Neujahrsempfang im Pastor-Schoppmeier-Haus, dessen Umbau ansteht, noch einmal deutlich. Da das Caritas-Haus am Wochenende verkauft worden ist, brauchen 180 Jugendliche für Gruppenstunden neue Räume. Dazu soll das Pastor-Schoppmeier-Haus genutzt werden.

An den sieben Kirchenstandorten der Großpfarrei sind die ersten Gesprächsrunden zur Umstrukturierung abgeschlossen, bei denen es auch um die Einsparungen ging, die in Zukunft auf die Pfarrei zukommen werden. „Wir sind zuversichtlich, weil auch die Menschen die Änderungen erkannt haben“, sagt Pastor Winfried Langendonk. So zum Beispiel in Hattingen-Mitte selbst. 25 000 Euro werden für den Umbau des Pastor-Schoppmeier-Hauses benötigt. Eine hohe Summe, die auch durch Spenden zusammenkommen soll, so die Vorstellung und der Aufruf der Pfarrei. „Ich hoffe, dass wir das Geld in diesem Jahr zusammenbekommen“, so Langendonk.

Fortschritte gibt es auch in anderen Gemeinden. St. Maria Empfängnis in Bredenscheid muss ihre Kapelle aufgeben. Die benachbarte Theresia-Albers-Stiftung hat sich auf Gespräche eingelassen, um im Gebäude am Tom-Mutters-Haus die Gemeinde aufzunehmen.

Gemeindeübergreifend lässt die Großpfarrei derzeit noch drei Personen zu Ehrenamtskoordinatoren ausbilden. Pastoralreferent Udo Kriwett wird künftig gemeinsam mit Elena Giannis und Charlotte Döppers die Ehrenamtsarbeit der rund 1000 Ehrenamtlichen in der Pfarrei koordinieren. „Wir brauchen immer mehr Ehrenamtliche“, sagt Langendonk, denn durch die Einsparungen wird Personal wegfallen. Die Koordinatoren werden bis März im Bistum ausgebildet, welches mit der Ehrenamtsakademie in Berlin kooperiert. Hattingen startet dann als eine von sieben der 43 Pfarreien im Bistum als Pilotprojekt. Mit dem Ehrenamt können sich die Gläubigen aktiv in ihre Gemeinde einbringen. „Vielleicht können wir neue Wege finden, Ehrenamt zu gestalten, beispielsweise auf Zeit“, so Langendonk.