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Leserbeirat

Parken, Penny und die Penne

11.06.2010 | 16:55 Uhr
Parken, Penny und die Penne
Redaktionsleiter Ulrich Laibacher zeigt dem neuen Leserbeirat die ausgedruckte Ausgabe des nächsten Tages: (v.li.) Hannelore Reichelt, Wilhelm Zimmermann, Gisela Diergardt, Birgit Czaja, Monika Hartjenstein-Lauenroth, Matthias Honnacker, Eric Tiggemann und Peter Klaus Krück. Dr. Christine Greul und Peter Kaeseler waren verhindert.

Hattingen. Muntere Gesprächsrunde bei der ersten Sitzung des neuen Leserbeirates der Hattinger und Sprockhöveler Zeitung.

Der neue Leserbeirat der WAZ Hattingen und Sprockhövel ist am Donnerstagabend zum ersten Mal zusammengekommen. Bei dem Treffen in den Redaktionsräumen an der Großen Weilstraße gab es die Gelegenheit, sich kennen zu lernen sowie Ideen und Vorstellungen auszutauschen.

Diese zehn Mitglieder gehören nun zu unserem neuen Leserbeirat: Birgit Czaja, Gisela Diergardt, Dr. Christine Greul, Peter Klaus Krück, Monika Hartjenstein-Lauenroth, Matthias Honnacker, Peter Kaeseler, Hannelore Reichelt, Eric Tiggemann und Wilhelm Zimmermann.

Ziel ist es, die Zeitung noch besser, lesenswerter und lebensnäher zu gestalten. Bei den Treffen, aber auch darüber hinaus ­werden uns die Leserbeiräte dabei zur Seite stehen.

Kaum hatten die Mitglieder des neuen Leserbeirates in der Redaktion Platz genommen, gab es das erste Gesprächs­thema: Parken und die dafür anfallenden Gebühren. Überraschendes Meinungsbild: Hattingen habe doch sehr moderate Parkgebühren, in anderen Städten zahlen Bürger viel, zum Teil sogar sehr viel mehr für eine Stunde.

Munter war somit der Einstieg geschafft – und so ging es dann auch weiter: Lob wurde verteilt für die aktuelle „Wirtschaft & Verbraucher“-Serie über die Hattinger Chefs, Kritik geäußert, dass der eine oder andere Verein hin und wieder zu kurz kommt, Verwunderung geäußert, dass immer wieder dieselben Leserbrief-Schreiber in Erscheinung treten. Und es wurden erste Vorschläge gemacht: Die Zeitung solle mehr Selbsthilfegruppen vorstellen, meint Monika Hartjenstein-Lauenroth. „Was wird eigentlich aus dem Gebäude, in dem in Welper früher der Penny-Markt war“, fragt Eric Tiggemann.

Nach den guten Erfahrungen mit unserem ersten Leserbeirat war es keine Frage, dass es auch einen zweiten gibt. Zwei Jahre werden die zehn Mitglieder (zwei fehlten am Donnerstag, weil sie verhindert waren) nun die WAZ begleiten. Sie werden einen Blick hinter die Kulissen einer Zeitungsredaktion bekommen, sie werden Erfahrungen weitergeben. Und vielleicht auch die eine oder andere Diskussion mit anderen Lesern führen, wie es Klaus Peter Kruck einmal mit seinem Sohn gemacht hat: „Er hat mir gesagt: Die Tageszeitung ist überflüssig, ich gucke ins Internet. Dann haben wir lange diskutiert – und inzwischen hat er wieder eine.“

Ein Thema kam am ersten Abend immer wieder auf: Schule und die Schulpolitik. Die Hattinger Zeitung wird vor dem Hintergrund der kommunalpolitischen Diskussion und der anstehenden landespolitischen Ausrichtung in der kommenden Woche eine Themenwoche hierzu gestalten und die verschiedenen Schulformen einzeln vorstellen.

Michael Brandhoff

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Kommentare
11.06.2010
20:24
Parken, Penny und die Penne
von Hattingerin | #2

Und wie wäre es mal mit einem Artikel über die Vergehensweise der HWG bezüglich ihrer Mieter in den kleinen Dachgeschosswohnen, konkret mit ihrer Vertreibung daraus? Aber an diesem Thema will sich wohl Niemand die Finger verbrennen.

11.06.2010
17:16
Parken, Penny und die Penne
von diezecke | #1

Interessant, wie die WAZ die unverschämte Anhebung der Parkgebühren durch die Stadt schön schreibt.

Besser wäre es wohl, wenn diese Lokalredaktion investigativ aufzeigen würde, wie und wo diese Stadt das Geld der Steuerzahler munter verplempert.

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