Öle auf der Zunge zergehen lassen

Andrea Steinbach
Andrea Steinbach
Foto: FotoPool
Was wir bereits wissen
Andrea Steinbach von Lebensleicht und Ina Schröter Vom Fass laden zur Verkostung ein.

Hattingen..  Menschen, die abnehmen möchten, gehen meist verschwenderisch mit Grünzeug um, sind dafür aber kniepig beim Öl, um Kalorien für Fett zu sparen. Nicht mit Öl gegeizt wird dagegen bei einem Ölseminar, zu dem Andrea Steinbach von der Selbsthilfegruppe Lebensleicht und Ina Schröter Vom Fass einladen.

Nicht nur Männer und Frauen, die Pfunde verlieren möchten, sind willkommen am Dienstag, 28. April, um 17 Uhr im Evangelischen Krankenhaus (Neubau, 3. Etage, Konferenzraum). Jeder, der sich für Öl interessiert, kann an diesem Abend seine Geschmacksknospen aufblühen und bisher vielleicht unbekannte Öle vom Arganöl, das nach Butter schmeckt, bis zum Omega 3-6-9-Öl, einer Mischung aus mehreren hochwertigen Pflanzenölen, auf der Zunge zergehen lassen. Andrea Steinbach, Leiterin der Selbsthilfegruppe Lebensleicht, bringt dazu selbst gebackenes Brot mit.

Geaast wird nicht mit den kostbaren Ölen. Dass sie mehr kosten als Produkte anderswo, hat Ina Schröter, die im Laden Große Weilstraße Essig-Öl-Seminare anbietet, schon zu hören bekommen. Sie wie auch Andrea Steinbach wissen und vermitteln aber: Oft braucht es nur wenige Tropfen für einen tollen Geschmack. Was dann wieder Geldbeutel und auch die Hüften schont. Im Mittelpunkt an dem Abend steht eindeutig der Genuss.

In der Innenstadt konnte er bei diesem Termin nicht geboten werden, läuft dann doch noch der Ladenbetrieb im Fass. Andrea Steinbach hofft aber auch im Krankenhaus auf möglichst viele Besucherinnen und Besucher, die sich durch eine Auswahl unterschiedlichster Öle testen. „Die Leute bekommen alles gratis“, sagt sie. Gegen eine kleine Spende zur Deckung der Unkosten hätte sie aber nichts einzuwenden. Sie will verstärkt Themen aufgreifen, die nicht nur für ihre eigene Gruppe interessant sein könnten, sondern für alle Verbraucher. „Themen wie Bio oder Fair Trade müssen öfter aufgegriffen werden, auch für Otto Normalverbraucher.“