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E-Bikes

Nutzen von E-Bike-Ladestationen umstritten

09.02.2016 | 20:00 Uhr
Nutzen von E-Bike-Ladestationen umstritten
E-Bikes sind im Trend. Eine Ladestation für diese Zweiräder ist vor dem Reschop Carré entstanden.Foto:Markus Weißenfels

Hattingen.   Auflademöglichkeit gibt es am Reschop Carré. Fahrradhändler: eine Steckdose genügt.

E-Bikes sind im Trend, doch ihre Reichweite ist begrenzt. Vor dem Reschop Carré ist – später als ursprünglich geplant – eine Ladestation entstanden. Über den Nutzen solcher Stationen sind sich die Händler uneins. Aus Sicht von Andreas Hecken ist die einzige Funktion die als Werbeträger.

Zum einen könne keine Ladestation alle Ladegeräte integrieren, allein für die Räder in seinem Geschäft hat Hecken neun verschiedene Geräte. Zum anderen sei nur eine normale Steckdose zum Aufladen der Räder nötig. Jedes Café könne den Radfahrern bei einer Pause eine solche zur Verfügung stellen. „Ich glaube nicht, dass sich die Gastronomen dieses Geschäft entgehen lassen würden“, sagt Hecken, der empfiehlt, nicht mehr als 100 Kilometer bis zum Stromtanken einzuplanen.

Franz Dziwior, Chef des Cafés Adele und Vorstandsmitglied beim Stadtmarketing, sieht das ähnlich: „Die Ladegeräte kommen bei uns hinter die Theke.“ Öffentlich zugänglichen Ladestationen steht er aber dennoch nicht im Weg.

Genau diese wird der Zusammenschluss aus dem Fahrradhandel Wurm, den Stadtwerken und der HWG in den kommenden Monaten aufstellen, verspricht Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Wille. Im April 2014 hatten sich die drei Unternehmen als Projektpartner zusammen getan. „Im Sommer sollten weitere sechs bis acht Stationen aufgebaut und genehmigt sein“, so Wille. Die vier E-Bikes die bei den Stadtwerken bisher als Austellungsstück dienten, sollen Mitarbeiter für Innenstadtfahrten nutzen.

Andreas Hecken, der seinen Fahrradladen am Steinhagen betreibt, hat sich von Anfang an auf den Verkauf von E-Bikes konzentriert. „Logischerweise bin ich dabei geblieben“, sagt er. Denn der Markt sei in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert. Der Verkauf mache fast zwei Drittel seines Umsatzes aus.

Fahrradhändler Sascha Wurm verkauft nicht nur Räder, sondern entwickelt auch moderne Ladestationen. Beide Händler raten dazu, nicht weniger als 2000 Euro für ein E-Bike auszugeben.

Fabian Nitschmann

Kommentare
10.02.2016
17:50
Nutzen von E-Bike-Ladestationen umstritten
von Turgor | #1

Natürlich gibt es einen Nutzen einer solchen grundsätzlich frei zugänglichen Station: Wenn ich einen Ausflug nach Hattingen mache und nicht nur in ein...
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11550645
Nutzen von E-Bike-Ladestationen umstritten
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2016-02-09 20:00
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