Nur Waldwege dürfen betreten werden

Spaziergänger müssen im Wald auf den Wegen bleiben.
Spaziergänger müssen im Wald auf den Wegen bleiben.
Foto: WAZ FotoPool
Es gilt eine neue Verordnung. Bei Verstoß droht eine hohe Geldbuße.

Hattingen..  Das Betreten des Waldes ist zum Zweck der Erholung auf Waldwege beschränkt: Der Gefahrenabwehr dient die Verordnung des Landesbetriebs Wald und Holz NRW, Regionalforstamt Ruhrgebiet. Sie gilt u.a. für Hattingen ab sofort bis zum Ablauf des 31. März’. Mit Waldwegen sind befestigte und unbefestigte Wege innerhalb der Wälder gemeint, die ganzjährig durch Lkw befahrbar sind. Es sind die so genannten Forstwirtschaftswege, die überwiegend mindestens drei Meter breit sind. Abseits dieser Wege darf der Wald nicht betreten werden. Verstöße können mit einer Geldbuße von bis zu 25 000 Euro geahndet werden. Noch nicht wieder freigegeben sind Waldstücke in Essen, Herten, Herne, Recklinghausen. Das Regionalforstamt weist in allen Wäldern auf mögliche waldtypische Gefahren hin wie gebrochene, entwurzelte Bäume, Pendeläste, abgerissene Kronenteile, Holzsplitter. Vor der Verordnung hatte das Amt mit betroffenen Waldbesitzern gesprochen (wir berichteten).

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