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Neuer Rekord: 10 731 Einsätze

09.02.2012 | 16:31 Uhr
Neuer Rekord: 10 731 Einsätze
Foto: Jens Herkströter

Hattingen.  Die Feuerwehr Hattingen stellt beim Treffen der Ehrenabteilung die Bilanz des vergangenen Jahres vor.

Neuer Höchstwert: Die Hattinger Feuerwehr musste im Jahr 2011 zu 10 731 Einsätzen ausrücken. 200 davon waren Brandeinsätze, darunter die beiden Großbrände in Stüter und Holthausen am Jahres­ende. Die Zahl der blinden und böswilligen Alarmierungen sei mit 102 rückläufig, erklärte der stellvertretende Stadtbrandmeister Heribert Gummersbach beim Jahrestreffen der Ehrenabteilung. Der Großteil entfalle auf ausgelöste Brandmelderanlagen. Die Hilfeleistungseinsätze sind mit 647 leicht rückläufig, befinden sich aber immer noch auf einem hohen Niveau. Im Bereich des Rettungsdienstes und der Krankentransporte steigerten sich die Einsatzzahlen nochmals um mehr als 600 Einsätze.

Neben den 243 aktiven Einsatzkräften stellt die Ehrenabteilung mit 102 Personen vor der Jugendfeuerwehr (55 Mitglieder) die zweitgrößte Gruppe in der Hattinger Feuerwehr. Ein Großteil dieser Einsatzkräfte war beim Treffen in der Hauptwache dabei.

Thomas Gerk, stellvertretender Stadtbrandmeister, begrüßte die Gäste. Er dankte insbesondere der Ehrenabteilung für die zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr.

Unter Federführung des Sprechers der Ehrenabteilung, Willi Hörster, standen zahlreiche Veranstaltungen, Wanderungen und Ausflüge auf dem „Dienstplan“ der ehemaligen Brandschützer. Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch machte anhand dieser Aktivitäten fest, wie eng die Kameraden noch mit der Organisation Feuerwehr verbunden sind.

Sie blickte im weiteren Verlauf auf ein Jahr voller Herausforderungen bei der Hattinger Feuerwehr zurück. Insbesondere die Großbrände zum Jahresende hätten den Brandschützern einiges abverlangt. „Sie zeigten aber auch, wie schlagkräftig und umsichtig die Hattinger Feuerwehrleute ihre Arbeit machen.“ Und hierbei mache es keinen Unterschied, ob es sich um ehrenamtliche oder hauptberufliche Brandschützer handele. „Um die gestiegenen Anforderungen erfüllen zu können, ist eine gute Ausrüstung notwendig und lebenswichtig“, so Goch weiter.

Später nahmen die Einsatzkräfte und die Ehemaligen eine Schwerlasttrage sowie ein Stativ zur Personenrettung aus Schächten in der Fahrzeughalle in Augenschein. Nach einer Stärkung hatten die Mitglieder der Ehrenabteilung noch Zeit, über vergangene Aktivitäten zu sprechen, aber auch wieder neue zu planen und somit den „Unruhestand“ weiter zu genießen.

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