Netzwerk „Welper aktiv“ steht vor der Gründung

Machen mit beim Netzwerk „Welper aktiv“ (v.li.) Katharina Arnoldia (Evangelische Erwachsenenbildung), Pfarrer Hansjörg Federmann, Esther Berg (Awo), Erika Beve­rungen-Gojdka (Stadt), Vera Moneke (Awo), Roland Himmel (Gartenstadt Hüttenau), Barbara Helberg-Gödde (Awo).Foto:Volker Speckenwirth
Machen mit beim Netzwerk „Welper aktiv“ (v.li.) Katharina Arnoldia (Evangelische Erwachsenenbildung), Pfarrer Hansjörg Federmann, Esther Berg (Awo), Erika Beve­rungen-Gojdka (Stadt), Vera Moneke (Awo), Roland Himmel (Gartenstadt Hüttenau), Barbara Helberg-Gödde (Awo).Foto:Volker Speckenwirth
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Das Auftakttreffen findet am 24. Februar in der Aula der Gesamtschule statt.

Hattingen..  Etwa 1650 Menschen in Welper sind zwischen 55 und 70 Jahren alt, sie soll das Projekt „Welper aktiv“ künftig darin unterstützen, in ihrer nachberuflichen Phase neue Kontakte aufbauen, sich neu orientieren zu können. Dazu soll ein ehrenamtliches Netzwerk aufgebaut werden. Mit an Bord sind neben der Arbeiterwohlfahrt auch die ev. Kirchengemeinde Welper-Blankenstein, die Stadt Hattingen und die Gartenstadt Hüttenau. Das Netzwerk-Auftakttreffen findet am Dienstag, 24. Februar, statt (17 bis 19 Uhr, Aula Gesamtschule, Marxstraße 99).

64 591 Euro erhält der Unterbezirk Ennepe-Ruhr der Arbeiterwohlfahrt von der Stiftung Deutsches Hilfswerk, die den Erlös der Deutschen Fernsehlotterie verteilt, für das Projekt „Welper aktiv“ – für den Förderzeitraum 1. Februar 2015 bis 31. Januar 2018. Geld, das für Personal- und Sachkosten verwendet wird, um das Netzwerk anzuschieben. So etwa wird mit der studierten Sozialarbeiterin und -pädagogin Vera Moneke (31) ab dem 2. März mehrmals wöchentlich eine Ansprechpartnerin in der künftigen Service- und Anlaufstelle an der Marxstraße 81 anzutreffen sein, in der sich Bürger über Aktivitäten im Stadtteil informieren können. In den Räumen einer ehemaligen Arztpraxis, etwa 100 Quadratmeter groß und barrierefrei erreichbar, sollen Bürger außerdem ihre Ideen für das Quartiersentwicklungsprojekt umsetzen, sich in Gruppen treffen können. Denn das ist das Hauptanliegen der Initiatoren, so Barbara Helberg-Gödde, Projektleiterin von der Awo EN – „dass die Menschen in Welper selbst aktiv werden“. Dass sie und nicht etwa die Organisatoren „Welper aktiv“ mit Leben füllen. Vom Kochkursus bis zum Besuchsdienst für Menschen im Stadtteil, die keine Angehörige mehr haben, sei dabei vieles denkbar.

Ergänzend zum Quartiersentwicklungsprojekt wird es ab Ende März zudem verschiedene Workshops geben, in denen Menschen sich auseinandersetzen können mit ihren Wünschen, Interessen, Lebensträumen – etwa die „Herzens-Sprechstunde“ oder das Seminar mit dem Titel „Couch oder Cabrio?

Und schließlich soll es alle 14 Tage Netzwerk-Treffen geben: an jedem zweiten und vierten Mittwoch eines Monats – im Gemeindehaus am Welperaner Marktplatz (17 bis 19 Uhr).