Nächte im Kunstraum Hill’scher Garten

Foto: Walter Fischer
Was wir bereits wissen
Künstler und Kunstverein planen für September eine Nachfolgeaktion von „Licht im Tunnel“

Nach Licht im Schulenbergtunnel soll es nun „Nächte im Kunstraum Hill’scher Garten“ geben. Die Künstler Thomas Schulte, der den Tunnel beleuchtet hatte, Uwe Gryzbeck, Angelika Herker, Christoph Hildebrand, die Gruppe Leuchtstoff, Stephan Marienfeld und Holger Vockert trafen sich mit Vertretern von Stadt und Kunstverein, um den Ort in Augenschein zu nehmen.

Ursprünglich war eine Aktion für eine Nacht im September geplant. „Es wird wahrscheinlich ein Nachfolgeprojekt für die Aktion ,Kunst im Tunnel’ geben“, sagte Christiane Nicolai vom Kunstverein vor der Runde durch den Hill’schen Garten. Bei „Licht im Tunnel“ war im Vorjahr Leben und Kunstaktivität in den Schulenbergtunnel gebracht worden für eine Nacht mit Beleuchtung, Musik und Farben sowie Improvisationen. So etwas wie eine Leuchtkunstnacht solle es auch im Hill’schen Garten werden, sagte Christiane Nicolai. Das Datum stehe noch nicht hundertprozentig fest. Vielleicht klappe ein Termin im Zusammenhang mit der Eröffnung des Zentrums für bürgerschaftliches Engagement.

„Viel Aufwand für eine so kurze Zeit“, finden nicht nur Thomas Schulte und Stephan Marienfeld. Auch andere wünschten sich angesichts der aufwändigen Vorarbeit eine längere Dauer. Stephan Marienfeld plant beispielsweise, Bälle an einen Baum zu fesseln und das Kunstwerk möglichst hoch in einen Baum zu setzen – auch damit es nicht beschädigt werden kann.

Deshalb wird inzwischen über einen Zeitraum von mehreren Nächten, etwa zehn, nachgedacht. Eröffnet werden könnte die Kunstdarstellung im öffentlichen Raum, die an das neue Zentrum andocken soll, bereits um 18 Uhr, da nicht alle Kunstwerke Lichtkunstwerke sind.

Eine Behinderung der Verkehrssituation an den angrenzenden Hauptstraßen Schulstraße und Bredenscheider Straße soll ausgeschlossen werden. Die Eröffnungsveranstaltung soll mit Musik über die Bühne gehen.