Nachschub nicht in Sicht
11.01.2010 | 17:14 Uhr 2010-01-11T17:14:00+0100Nach einem arbeitsintensiven Wochenende ist das Streusalz der Stadtbetriebe fast vollständig aufgebraucht.
Wegen der starken Schneefälle waren die Räum- und Streukolonnen im Dauereinsatz. Gestreut wurde am Samstag nur auf Steil- oder Hauptstraßen. Trotz schwindender Salzvorräte konnten im Verlauf des Sonntags auch Straßen der unteren Prioritätsklassen gestreut werden. Durch den konzentrierten Streueinsatz ist das Salzdepot an der Isenbergstraße nahezu leer: „Wir haben nur noch einen kleinen Rest”, sagt Sprecherin Susanne Wegemann.
Daher streckt die Stadt das verbliebene Salz weiter mit Splitt. Das Splittgemisch sei eine gute Alternative, vermindere allerdings lediglich die Rutschgefahr auf den Straßen, bringe aber nicht den Schnee auf der Fahrbahn zum Schmilzen. Wann wieder Salz geliefert wird, ist noch immer unklar. Zusätzliche Kosten entstünden Hattingen durch die steigenden Preise aber noch nicht: „Die Bestellungen gingen frühzeitig raus. Die Zusage über die Lieferung erfolgte noch zu den alten Preisen”, sagt Wegemann.
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