Muslime verurteilen Morde

Als terroristischen Akt bezeichnen Muslime in Hattingen das Attentat auf die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ am Mittwochmorgen, 7. Januar, in der französischen Hauptstadt Paris.

Diesen „grausamen Angriff“ auf „Charlie Hebdo“ verurteilt „die Türkisch-Islamische Gemeinde zu Hattingen e.V. (DITIB) auf das Schärfste“, heißt es in einer Erklärung, die Özcan Balik, Sekretär der DITIB-Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Hattingen e.V. an diese Redaktion schickte. Weiter heißt es in dem Schreiben: „Diesen Terroranschlag bewerten wir als Angriff auf die Menschheit. Dies ist niederträchtig und absolut inakzeptabel.“ Die Gläubigen erklären: „Wir teilen den Schmerz der Menschen in Frankreich und der Angehörigen derer, die bei diesem terroristischen Angriff ihre Leben verloren haben“.

Beim gestrigen Freitagsgebet in der Moschee rief der Imam, so Balik gegenüber der WAZ, zur Ruhe auf, informierte über das Geschehen und verurteilte es.