Musik aus längst vergangenen Zeiten bei Kerzenschein

Bei Kerzenschein spielen die Bochumer Symphoniker am Samstag, 10. Januar, um 19.15 Uhr in der St.-Georgs-Kirche Musik der Barockzeit. Das Orchester, dessen Generalmusikdirektor seit 1994 Steven Sloane ist, hat sich auch international einen Namen gemacht durch Konzertreisen nach Israel, Österreich, Estland sowie in die USA und durch regelmäßige Auftritte im Amsterdamer Concertgebouw. Musiker des Orchesters schließen sich seit 20 Jahren zu Spezialensembles zusammen. Ihre Aufgabe ist die Aufführung von Musik aus den verschiedensten Stilepochen in unterschiedlichen Besetzungen. In Hattingen ist das Kammerorchester „Bochum barock“ zu hören.

Die von der Barockmusik begeisterten elf Musikerinnen und Musiker spielen in ihren Konzertprogrammen gerne bekanntere Werke. So werden in der nur von Kerzen erleuchteten Kirche Werke von Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel und Arcangelo Corelli erklingen. Daneben legt das Ensemble aber auch besonderes Gewicht auf die Wiederentdeckungen von Musik aus der Zeit des Frühbarock bis hin zur frühen Klassik. So stehen in St. Georg auch weniger bekannte Namen auf dem Programm wie Pavel Josef Vejvanovsky mit einer Weihnachtssonate für zwei Trompeten, Streicher und Basso continuo.

Zum ersten Mal ist „bochum barock“ für ein Konzert in Hattingen. Die Musikerinnen und Musiker haben ein Programm für Corno da caccia, Naturtrompete, Streicher und Orgel beziehungsweise Cembalo ausgewählt und präsentieren „Musik aus längst vergangenen Zeiten“. Das Kulturbüro ist Veranstalter mit der Ev. Kirchengemeinde. Karten kosten zehn Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse.