Mit Bescheidenheit zum Erfolg

Georg Hartmann
Georg Hartmann
Foto: Svenja Hanusch
Was wir bereits wissen
Georg Hartmann hat es mit seinem Team geschafft, das Altstadtfest wieder zu einer Hattinger Marke zu machen. Eine Bilanz nach dem gelungenen Wochenende.

Hattingen..  Zum fünften Mal hat Georg Hartmann mit seinem Team von Hattingen Marketing schon das Altstadtfest auf die Beine gestellt – und ist seinen Weg konsequent weitergegangen. WAZ-Redakteur Michael Brandhoff sprach mit dem Chef-Organisator über die 41. Auflage am vergangenen Wochenende.

Herr Hartmann, wie sind Sie mit dem Wochenende zufrieden?

Georg Hartmann: Ich bin sehr zufrieden. Uns wurde ja schon im Vorfeld vorgeworfen, dass wir uns hinterher wieder auf die Schulter klopfen, aber die Leute haben mit ihren Füßen abgestimmt. Es war voll. Zudem haben wir alle Sparten besetzt – und das mit unseren bescheidenen finanziellen Möglichkeiten.

Wie groß war Ihr Budget?

Rund 70 000 Euro. Und wir schreiben nach den ersten schwierigen Jahren inzwischen eine schwarze Null am Ende des Altstadtfestes. Natürlich geht da ein Dank an die Sponsoren, die uns bei der Umsetzung sehr unterstützen.

Wo sehen Sie in diesem Jahr die Stärken der Veranstaltung?

Es war ein bunter Reigen. Alex im Westerland, die Funkstelle, 25 Jahre Duo Taktlos – das ist schon Wahnsinn, dass die beiden so lange dabei sind –, aber auch das Wunder am Freitagabend, überall war es vor den Bühnen voll. Zudem war alles friedlich – Dankeschön an die Besucher, dass sie uns die Arbeit so stressfrei gestaltet haben, Hut ab!

Sehen Sie im Rückblick auch Schwächen?

Ich suche noch, wo ich unzufrieden sein könnte, aber zurzeit finde ich einfach nichts. Ich denke, wir haben den Geschmack gut getroffen, das zeigen auch die Rückmeldungen, die ich bekomme. Nun, vielleicht muss die eine oder andere Absprache untereinander besser werden, das ist es aber schon.

Das Konzept mit beliebten Cover-Bands bleibt also bestehen?

Alex im Westerland auf dem Kirchplatz war ein Feldversuch, der auch gelungen ist. Wir werden dort aber nicht noch härter, eher mainstreamiger. Die härtere Sparte überlassen wir lieber der Bunker-Bühne.

Vermutlich durch den Ferienstart sind es ein paar Besucher weniger gewesen – wie sieht Ihre Terminplanung für das 42. Altstadtfest im kommenden Sommer aus?

Zurzeit haben wir den 24. bis 26. Juni im Auge, das liegt zwei Wochen vor den Sommereferien. Dann läuft zwar auch die Fußball-Europameisterschaft, aber das kriegen wir schon hin. Public Viewing wird es aber wohl nicht geben.

Herr Hartmann, vielen Dank für das Gespräch.