Milder Winter hilft bei der Sanierung

Auf gutem Weg: Mirco Quint ist zufrieden mit dem Verlauf der Sanierung.
Auf gutem Weg: Mirco Quint ist zufrieden mit dem Verlauf der Sanierung.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
70 000 Euro flossen für den Dom St. Mauritius. Im Frühjahr beginnen die Arbeiten an der Südseite

Hattingen..  Der Dom St. Mauritius in Niederwenigern existiert seit 156 Jahren – erbaut wurde die neugotische Kirche 1858. Seit über 30 Jahren steht sie auf der Baudenkmalliste der Stadt Hattingen. Es steckt viel Tradition und Geschichte in und hinter den Mauern des Doms – so erhielt dort etwa Nikolaus Groß, ein von Papst Johannes Paul II seliggesprochener Widerstandskämpfer, die vier Sakramente der Taufe, Kommunion, Firmung und Ehe. Dass die Gemeinde St. Mauritius stolz auf diese Vergangenheit ist, merkt man am enormen Engagement für den Erhalt des Doms. Denn das Bauwerk steckt in einer kostspieligen Sanierungsphase. Die begann im Herbst 2013 und wird bis Winter 2015 dauern.

„Die aktuelle Spendensumme beträgt um die 70 000 Euro“, sagt Mirco Quint. Damit wurden in diesem Jahr rund 45 000 Euro in der Pfarrei St. Peter und Paul gesammelt. Diese müsse, so der Pastor, einen Eigenanteil von etwa einer Million Euro für die Arbeiten bereitstellen. Die andere Hälfte wird vom Bistum Essen übernommen. Mit der Summe wurden in diesem Jahr fast vollständig Reparaturen an der Nordseite finanziert. „Diese Seite war schlimmer betroffen als die Südseite, weshalb dort viel mehr Steine ausgetauscht und neu verfugt werden müssen“, erklärt Quint. Momentan liege die Baustelle aber auch noch über die Neujahrsfeiertage für zehn Tage still. Im Februar sollen dann die Arbeiten an der Südseite beginnen. „Wegen des milden Winters können der Zeitplan gut eingehalten und Verzögerungen bislang vermieden werden“, sagt der Pastor. Neben der Fassade wurden in diesem Jahr auch ein großes Fenster und die Kreuzblumen saniert.

Ein wichtiges Mittel für das Sammeln von Spenden waren die zahlreichen Veranstaltungen. Dazu zählten die Aktion Refugium und die Fugen-Predigten. Die werden auch im nächsten Jahr einmal im Monat mit Gastpredigern fortgesetzt.