Mehr Zusammenarbeit im Ruhrgebiet gefordert

Klemens Störtkuhl ist stellvertretender Bezirksvorsitzender des MIT-Bezirks.
Klemens Störtkuhl ist stellvertretender Bezirksvorsitzender des MIT-Bezirks.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Ruhr hat auf der Bezirksversammlung in der Henrichshütte Hattingen 41 Delegierte gewählt – darunter auch Hattinger und Sprockhöveler

Hattingen..  Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Ruhr hat auf der Bezirksversammlung in der Henrichshütte Hattingen 41 Delegierte gewählt – darunter auch Hattinger und Sprockhöveler.

Geleitet wurde die Versammlung vom MIT-Landesvorsitzenden Hendrik Wüst MdL. Philipp Mißfelder mit 98 Prozent der Stimmen erneut zum Bezirksvorsitzenden bestimmt.

Zu einem seiner Stellvertreter wurde der Hattinger und Kreis MIT-Vorsitzende Prof. Dr. Klemens Störtkuhl gewählt.

Aus Sprockhövel gehören dem Vorstand MIT-Ruhr folgende Personen an: Dr. Klaus Befelein als Schriftführer und Herr Dr. Hans-Joachim Lauber als Beisitzer.

Hauptthema der Bezirksversammlung waren neben den Vorstandsneuwahlen die Frage zur Zukunft des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) im Ruhrgebiet sowie die Debatte um den Regionalverband Ruhr (RVR).

Kirchturmdenken in der Kritik

Klemens Störtkuhl forderte mehr Zusammenarbeit im Ruhrgebiet zur Stärkung der wirtschaftlichen Potenziale in der Region. „Dies setzt allerdings die Abkehr von einem Kirchturmdenken in manchen Kommunen voraus“, führte Störtkuhl weiter aus.

Als Festredner referierte der Finanzvorstand der RAG Stiftung und frühere Finanzminister des Landes NRW, Dr. Helmut Linssen, zu dem Thema: „Die RAG Stiftung und ihre Mittelstandsbeteiligungen“.

Immerhin erfüllt die RAG Stiftung ab 2019 den so genannten „Ewigkeitsvertrag“ mit jährlich ungefähr 220 Millionen Euro zum Ausgleich der Folgekosten im Steinkohlebergbau.