LWL investiert 110 Mio Euro im EN-Kreis
03.08.2010 | 14:14 Uhr 2010-08-03T14:14:00+0200
Hattingen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Jahr 2009 etwa 109,4 Millionen Euro im Ennepe-Ruhr-Kreis ausgegeben.
Behinderten und pflegebedürftigen Menschen kam der Großteil des Geldes (68 Millionen) zugute, wie aus einer Erklärung der LWL-Abgeordneten des Kreises hervorgeht. Im Jahr zuvor hatte der LWL im EN-Kreis 98 Millionen Euro investiert.
„Mit dem Geld finanziert der LWL zum Beispiel das selbstständige Wohnen von Menschen mit Behinderung“, heißt es in der Erklärung. Das Ambulant Betreute Wohnen könne die erwarteten Kostensteigerungen zumindest dämpfen, weil dort der Betreuungsaufwand geringer sei als in einem Wohnheim, betonen die Abgeordneten.
Außerdem finanzierte der Kommunalverband 1049 Plätze in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Im Ennepe-Ruhr-Kreis gingen im Jahr 2009 89 Mädchen und 180 Jungen mit Behinderungen in einen Förderschulkindergarten oder eine Förderschule des LWL.
Der LWL beschäftigt im EN-Kreis 31 Mitarbeiter. Sie arbeiten für die Industriemuseen Henrichshütte in Hattingen und Zeche Nachtigall Witten.
In der 13. Landschaftsversammlung wurde der Ennepe-Ruhr-Kreis durch Klaus Baumann (CDU), Willibald Limberg (CDU), Dr. Arnim Brux (SPD) und Helga Vogt (SPD) vertreten.
0mitdiskutieren