Lions setzen mit Spenden auf Nachhaltigkeit

Finanzielle Unterstützung schüttet der Lions Club Hattingen aus, seit er sich im Jahre 1975 gegründet hat. Durch Mitgliedsbeiträge und Konzertveranstaltungen, vor allem aber durch die inzwischen schon traditionelle Adventskalender-Aktion erzielt der 32 Mitglieder starke Zusammenschluss jährlich rund 20 000 Euro Erlöse, die Hilfsbedürftigen überwiegend vor Ort zu Gute kommen. Jetzt gehen die Lions mit ihren Spenden neue Wege. Denn erstmals setzen die Gönner bei der Vergabe der finanziellen Hilfen gezielt auf Nachhaltigkeit.

Der heimische Verein „Hattingen solidarisch“, der Kinderhospizdienst Ruhrgebiet und die „Klasse 2000“ der Gemeinschaftsgrundschule Oberwinzerfeld erhalten für einen Zeitraum von drei Jahren jeweils 2000 Euro im Jahr. „So wollen wir sicherstellen, dass die Einrichtungen mit unserer Unterstützung langfristig planen können“, sagte Lions-Präsident Dirk Glaser, als sich Vertreter des Vereins, des Dienstes und der Schule in dieser Woche die jeweils ersten 2000 Euro abholten.

Ulrike Dieckmann und Bernd Loewe freuen sich für „Hattingen solidarisch“ nicht zuletzt deshalb ganz besonders, weil ihr Verein gerade erst einen finanziellen Engpass eben noch überwinden konnte. Birgit Scholl nimmt das Geld für den Kinderhospizdienst Ruhrgebiet entgegen und berichtet von einer Reise nach Norderney, die dank der Spende nun gesichert ist. Barbara Bickert-Brennecken schließlich bedankt sich für die Spende im Namen der „Klasse 2000“ an ihrer Gemeinschaftsgrundschule Oberwinzerfeld. Insgesamt unterstützen die Lions zurzeit zehn Klassen an drei Schulen.

Neben den jetzt verteilten Spenden in Sachen Nachhaltigkeit leistet der Lions Club Hattingen nach wie vor auch für Projekte unbürokratische Hilfe. Aktuelle Beispiele waren und sind die Aktion „Ein Helm für jeden Kopf“ an der Reha-Klinik in Holthausen, die Beschaffung zweier Defibrillatoren für die Gemeinden St. Georg und Peter und Paul, die Aktion „Lichtblicke“ sowie die Flüchtlingshilfe.