Leinpfad in Hattingen: Hang muss gesichert werden

Schwere Gesteinsbrocken waren am Rand des Weges abgerutscht.
Schwere Gesteinsbrocken waren am Rand des Weges abgerutscht.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Ruhrtal-Radweg bleibt voraussichtlich noch drei bis vier Wochen gesperrt.

Hattingen..  Das Frühlingswetter lockte viele Ausflügler nach draußen an die Ruhr. Doch am Leinpfad in Winz-Baak stehen sie noch immer vor einer Absperrung. Nach dem Hangrutsch Anfang März ist der Ruhrtal-Radweg zwischen der Straße Im Westenfeld und der Rauendahlstraße weiter gesperrt. Offenbar muss der Hang doch aufwändiger befestigt werden, als zunächst erhofft.

„Es sind zusätzliche Maßnahmen nötig“, erklärt Stadtsprecher Thomas Griesohn-Pflieger. Grund: Der Untergrund des Hanges ist instabiler als zunächst angenommen. Zur Sicherung des Gesteins muss möglicherweise ein Drahtnetz gespannt werden, denn: „Es ist nicht auszuschließen, dass weitere Steine herabstürzen.“

Auch deshalb warnt die Stadt davor, die Absperrungen einfach zu umgehen. Nachdem viele Radfahrer und Jogger die Sperrung ignoriert hatten, rüstete die Stadt noch einmal auf. Erste Sicherungsarbeiten hatten bereits vor drei Wochen begonnen. Die Böschung war von Sträuchern und Bäumen befreit worden. Lose Steine wurden entfernt. Ein Gutachter untersuchte den Zustand des Hanges.

Wie lange der Radweg noch gesperrt bleibt, ist unklar. Griesohn-Pflieger rechnet aber mit drei bis vier Wochen, bis geklärt ist, wie der Hang dauerhaft gesichert werden kann und welche finanziellen Mittel es dafür gibt.

Bis dahin führt eine Umleitung über die Rauendahlstraße, Munscheidstraße, In der Delle, Ruhrblick und Westenfeld. Diese Strecke ist allerdings mit Steigungen versehen. Alternativ kann man den Bereich auch weiträumig auf der anderen Ruhrseite umfahren.