Leichte Speisen und Erfrischungen sind der Renner

Ließen es sich schmecken beim KAM: Doris und Helmut mit Aperol.
Ließen es sich schmecken beim KAM: Doris und Helmut mit Aperol.
Foto: Fischer
Was wir bereits wissen
Bei Sommerhitze stiehlt so mancher Cocktail dem Essen die KAM-Show

Hattingen..  Sieben Hattinger Gastronomen stellten am langen Wochenende mal wieder ein kulinarisches Zauberwerk auf die Beine. Von deftiger Hausmannskost bis hin zu feiner Backkunst war beim 21. Kulinarischen Altstadtmarkt rund um die St. Georgs-Kirche für jeden Geschmack etwas dabei.

In diesem Jahr gab es erstmals auch ein besonderes Angebot für die kleinen Gäste: am Donnerstag und am Sonntag, parallel zum Kinderprogramm, wurden zusätzlich zum normalen Menü für drei Euro pro Portion Kindergerichte gekocht.

Im Rahmen der Aktion „Come together“ am Samstag gab es an jedem Stand für 16 Euro zwei Hauptgerichte mit jeweils einem Glas Wein. Zur Mittagszeit war der Kirchplatz gut gefüllt, ebenso an den anderen Tagen.

„Die Wärme war aber schon zu spüren“, stellte Athanasios Chalos (53) fest, ihm gehört das Restaurant Poseidon. „Die Gäste blieben aber nicht aus, sondern stiegen stattdessen auf leichte Speisen um. Und es wurden natürlich viele Getränke gekauft“.

Die Auswahl an Cocktails war fast so groß wie die der Hauptspeisen: Mango, Holunder oder Kirsche konnten in alkoholfreien oder alkoholischen Varianten bestellt werden und sorgten auch für optische Freuden.

Die Besucher genossen wie auch in den Vorjahren die schöne und ruhige Atmosphäre. „Der Markt ist ein schönes Ausflugsziel für Familien“, befand Timo Bollermann (32) aus Bochum. Der 32-jährige Familienvater schob entspannt den Kinderwagen mit Baby Emma durch die Menge. Die war für einen Kinderteller noch zu klein – Nils (9) war dafür schon ein bisschen zu groß und entschied sich stattdessen ganz erwachsen für Rehmedaillons.

Während die einen eine klassische deutsche Rinderrouladen bestellten, waren andere Gäste von Bruschetta und Scampis mehr angetan, genossen ihr Spargelrisotto oder starteten gleich mit dem Nachtisch in Form eines Erdbeer- oder Schokotörtchens.

Aber nicht nur die Gäste genossen den Besuch des KAM, auch die Gastronomen wissen seine Besonderheiten zu schätzen: „Hier geht es immer besonders persönlich zu, die Köche erhalten ein direktes Feedback von den Gästen. Gerade für die Lehrlinge besteht hier ein großer Unterschied zu ihrem beruflichen Alltag, da die Arbeit in der Küche den Kontakt zu Gästen meist ausschließt“, erklärte Koch und Restaurantinhaber Philipp Diergardt (32).

Und man kann sich jetzt schon auf den KAM 2016 mit seinen Freiluft- Restaurants freuen – und die Zeit mit einem Besuch des Altstadtfestes (26. bis 28. Juni) und des Panhas-Festes (2. bis 4. Oktober überbrücken.