Lebenshilfe sucht Sockengarn

Bei der Lebenshilfe Hattingen stricken Frauen ehrenamtlich Woll­socken, die gegen eine Spende erworben werden können. Außerdem werden die handgestrickten Fußwärmer auf dem Frühlings- und Sommerfest sowie auf dem Herbstbasar der Lebenshilfe Hattingen, Oststraße 13, 45525 Hattingen, angeboten. Mit den Erlösen werden Aktivitäten und andere integrative Maßnahmen für die der Lebenshilfe anvertrauten geistig behinderten Menschen unterstützt.

Um die Socken Jahr für Jahr stricken zu können, benötigt die Lebenshilfe große Mengen an Sockengarn. Auch Garnreste werden dazu gerne angenommen und verarbeitet. Die bleiben ja häufig im Wollrestekorb liegen und werden dort vergessen. Jetzt werden sie für den guten Zweck gebraucht. Als Sammelstelle hat sich Andrea J. Rösner, Inhaberin des Geschäfts „Maschenprobe“ in der Johannisstraße 13, angeboten. Bereits vor zwei Jahren hat sie zusammen mit Anke Jost von der Lebenshilfe Hattingen eine solche Spendenaktion durchgeführt.

Sockengarnreste können bis zum 31. März abgegeben werden. Und damit die Lebenshilfe bei ihrer Aktion nicht nur Wollreste zu verarbeiten hat, wird Andrea Rösner pro Kilogramm gespendetes Sockengarn ein 100-Gramm-Knäuel dazugeben. Vor zwei Jahren sind auf diese Weise fast 30 Kilogramm zusammengekommen.

Die Organisatorinnen haben die große Hoffnung, dass es in diesem Jahr noch mehr wird.