Landwirte düngen ihre Felder

Foto: picture alliance / dpa

Draußen auf dem Feld beginnen die ersten Arbeiten wieder; den Anfang macht die Gülleausbringung. Seit dem 1. Februar dürfen die Bauern nach der Winterpause Gülle fahren, mit Ausnahmegenehmigung schon seit dem 15. Januar.

„Pflanzen nehmen mit ihren Wurzeln aus dem Boden die Nährstoffe auf, die sie für das Wachstum und zur Bildung von Blättern, Stängeln und Früchten brauchen. Diese Nährstoffe müssen dem Boden auch wieder zugeführt werden, damit er auf Dauer nicht verarmt“, sagt Dirk Kalthaus, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ennepe-Ruhr/Hagen. Diese Nährstoffe sind beispielsweise Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium und Schwefel.

Der Dung bestehe entweder aus Gülle oder Mist, die im Stall anfallen, Substraten aus Biogasanlagen oder eigens dazu hergestellten Mineraldüngern. Mit mehreren Methoden versuche man, den Geruch einzudämmen: Man könne Gülle zum Beispiel auf unbestellten Äckern in den Boden einarbeiten, sagt Kalthaus. „Anschließend riecht man kaum noch etwas.“ Eine andere Möglichkeit: Auf Grünland oder wenn schon Wintergetreide oder Raps auf dem Feld stehen, dünge man bei bedecktem Himmel.