Lärmschutz-Gutachten: Grünes Licht für Kunstrasen

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Was wir bereits wissen
Jetzt fehlt noch die Freigabe des städtischen Haushalts und die Planung von Hedefspor.

Hattingen..  Das Lärmschutz-Gutachten, das die Stadt in Auftrag gegeben hatte, nachdem sich Anwohner über Lärm auf der Sport­anlage an der Munscheid­straße in Winz-Baak beschwert hatten (wir berichteten), liegt nun vor. Zwar gibt es noch keine detaillierte Aufarbeitung, aber Dezernentin Beate Schiffer teilt bereits mit, dass man jetzt die Sicherheit habe, dass dem Kunstrasen-Bau durch Hedefspor nichts mehr im Weg steht.

„Es bestehen keine Bedenken“, sagt Schiffer gegenüber der WAZ-Redaktion. „Ich habe Anfang der Woche auch mit dem Vereinsvorsitzenden, Herrn Dogan, gesprochen, weil die Stadt natürlich wissen möchte, wann wir mit dem Baubeginn rechnen können. Allen voran steht aber erst einmal die Freigabe des städtischen Haushalts.“ Grund: Die Sanierung des Ascheplatzes wird von der Stadt getragen, den Bau des Kunstrasens, der obenauf liegt, übernimmt schließlich Hedefspor. Wie zuvor bereits die Sportfreunde Niederwenigern, der SuS Niederbonsfeld, der TuS Hattingen sowie die SG Welper und der TuS Blankenstein, die für den jüngsten Kunstrasenplatz an der Marxstraße miteinander kooperieren.

Die Sanierung des Ascheplatzes wird aus Mitteln der so genannten Sportpauschale gezahlt, die im städtischen Haushaltsplan, der kurz vor Weihnachten vom Stadtrat verabschiedet wurde, enthalten ist. Dieser wird jetzt von der Aufsichtsbehörde bei der Bezirksregierung in Arnsberg geprüft. Grünes Licht wird es frühestens Ende März, eher aber in den Sommermonaten geben.

Hedefspor, das mit seiner ersten Mannschaft in der Fußball-Landes­liga spielt und eine große Jugend-Abteilung hat, will sich in den nächsten Wochen zu seinen Planungen äußern. Zudem nutzt auch der VfL Winz-Baak die Anlage mit einer Fußball-Mannschaft mit.