L 70 n: Klageverfahren werden in diesem Jahr abgeschlossen

Die SPD wünscht sich Tempo 30 auf der Hauptstraße.
Die SPD wünscht sich Tempo 30 auf der Hauptstraße.
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Was wir bereits wissen
SPD fordert Tempo 30 auf der Hauptstraße.

Sprockhövel..  Über den Sachstand zum Bau der Umgehungsstraße L 70 n informierte der Beigeordnete der Stadt Sprockhövel, Bernd Woldt, die SPD-Mitglieder. Insbesondere das anhängige Verfahren gegen den Planfeststellungsbeschluss vor dem Verwaltungsgericht in Arnsberg sowie die Einführung einer Tempo-30-Zone an der Hauptstraße standen im Mittelpunkt der Debatte.

Mit dem Abschluss der Klageverfahren soll noch in diesem Jahr zu rechnen sein. „Dann rückt unsere Chance endlich näher, die Hauptstraße tatsächlich mit einer Dreißiger-Zone zu beruhigen“, freut sich Volker Hoven, stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Bereits 1994 habe die SPD das beantragt.

Warum das Vorhaben damals scheiterte, erklärt Bernd Woldt: „Leider ist es laut Straßen NRW gesetzlich überhaupt nicht möglich, die Hauptstraße in Niedersprockhövel auf 30 km/h runter zu stufen, weil es eine Landesstraße ist.“ Nur die Umgehungsstraße mit anschließender Umwidmung der Hauptstraße zur Kommunalstraße würde diese Möglichkeit eröffnen.

Eine Umgehungsstraße fordere die SPD seit Mitte der 1970er Jahre, „um die Hauptstraße für Schulkinder, aber auch für Senioren sicherer zu machen“, hieß es. Gemeinsam mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden wolle man nun beim Landesbetrieb Straßen NRW Druck ausüben.

Marion Prinz, die Vorsitzende des Ortsvereins Niedersprockhövel- Stüter, erinnerte daran, dass die SPD schon 1999 mit der L70 N in den Wahlkampf gezogen war. „Wir werden weiter dafür kämpfen, weil wir eine verbesserte Aufenthaltsqualität, feste Anlieferungszeiten, verkehrslenkende Maßnahmen und Tempo 30 auf der Hauptstraße wollen“, betont sie.