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Kunstrasen contra Tennenplatz

09.11.2007 | 19:53 Uhr

Wissenschaftler stellten im Sportausschuss erste Ansätze für einen Sportstätten-Entwicklungsplan vor Die Stadt nimmt ihre Sportstätten unter die Lupe. Prof. Dr. ...

... Horst Hübner und Oliver Wulf von der Uni Wuppertal ermitteln derzeit den Bedarf an geeigneten Sportmöglichkeiten. Eine Einwohnerbefragung im Frühjahr 2008 soll Hilfestellung in Sachen Renovierung, Neubau und Schließung liefern.Im Fokus der Planer steht die Versorgung mit Sportplätzen, insbesondere mit Kunstrasenplätzen. Beim Umbau der Tennenplätze gelte es, zwischen finanzieller Wirtschaftlichkeit und sportlichem Bedarf abzuwägen, sagt Oliver Wulf: "Ein Kunstrasen lohnt sich im Vergleich zum Tennenplatz erst ab neuneinhalb Stunden Nutzung am Tag." Dennoch sei bei vielen Plätzen ein Kunstrasenplatz die beste Lösung, weil er wetterunabhängig genutzt werden könne.Nicht nur deshalb hatten sich die Wissenschaftler kürzlich auch für den Umbau des Sportplatzes Niederwenigern zu einem Kunstrasenplatz ausgesprochen (wir berichteten). Man könne das Engagement der Vereinsmitglieder, die bereits etwa 150 000 Euro zusammengetragen hatten, nicht missachten."Niederwenigern darf nicht der erste und letzte Kunstrasenplatz sein", sagte Heinz-Theo Haske (CDU). Für ein genaues Urteil und Umsetzungsvorschläge seien noch weitere Untersuchungen nötig, heißt es von den Planern. Sie nannten Beispiele aus anderen Städten, die sich für eine generelle Umrüstung auf Kunstrasen entschieden hatten. Es gebe aber auch Städte, die zwei marode Sportplätze aufgegeben hätten, zu Gunsten zweier Luxusanlagen. arpo



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