Kreis setzt Zeichen gegen Kinderarbeit
14.01.2011 | 16:16 Uhr 2011-01-14T16:16:00+0100Hattingen. Landrat unterzeichnet Magna Charta Faire Metropole Ruhr. Ausschreibungen und Vergaben kommen auf den Prüfstand.
„Kinderarbeit ist weltweit immer noch an der Tagesordnung. Betroffen sein können beispielsweise Produkte wie Dienstkleidung, Kaffee und Tee, Natursteine, Holz oder Blumen. Mit der heutigen Unterschrift wollen wir ein deutliches Zeichen gegen diese Form der Ausbeutung und für die Rechte der Kinder setzen.“ Mit diesen Worten unterzeichnete Landrat Dr. Arnim Brux die „Magna Charta Faire Metropole Ruhr – Erklärung gegen ausbeuterische Kinderarbeit“. Initiiert worden ist die Aktion vom Netzwerk „Faire Kulturhauptstadt Ruhr“, als Vertreter der Initiative begrüßte Brux im Kreishaus Claudia Pempelforth und Wilhelm Wölting. Grundlage für den Beitritt des Kreises ist ein Kreistagsbeschluss aus 2010.
„Weltweit sind derzeit mehrere hundert Millionen Kinder betroffen. Allein in Indien sollen bis zu 100 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren insbesondere in Steinbrüchen ausgebeutet werden. In anderen Ländern pflücken sie Baumwolle und Kaffee, knüpfen Teppiche, stellen Schmuck her oder drehen Zigaretten. Viele von ihnen erreichen das Erwachsenenalter nicht oder nur mit dauerhaften körperlichen Schäden. Die Arbeitszeiten und die sonstigen Umstände lassen einen Schulbesuch nicht zu“, nannte Pempelforth Zahlen und Fakten.
Mit der Unterschrift verpflichtet sich der EN-Kreis in Zukunft auf Produkte zu verzichten, die durch ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt worden sind. „Dafür werden wir unsere Vergaberichtlinien und Ausschreibungen unter die Lupe nehmen und entsprechend ändern“, so Brux.
08:50
Gar keiner. Hauptsache, man konnte in der Presse mal wieder einen auf verantwortungsbewusst machen.
23:03
Und wer überprüft die Einhaltung der Richtlinien, die der Kreis sich nun selbst auferlegt hat ?
13:18
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12:06
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08:13
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