Kräfteverhältnisse im Sport haben sich verschoben

Wie ist der Hattinger Sport aufgestellt? Gar nicht so schlecht, sollte man meinen, wenn man den Blick ein bisschen zurück richtet. Vor 20 Jahren wurde Fußball fast ausschließlich auf Asche gespielt, gelegentlich an der Marxstraße und am Wildhagen auch auf Naturrasen. An Kunstrasen wurde damals noch nicht gedacht. Die Diskussion darüber kam in Hattingen spät, aber sie kam. Vier Kunstrasenplätze gibt es jetzt, ein weiterer ist in Planung. Auch die Bedingungen für die Hallensportler sind gut – auf jeden Fall im Vergleich zu anderen Städten.

Aber was machen denn nun die Sportler aus diesen Bedingungen? Sie machen es größtenteils ordentlich. Hattingen hat gute Schwimmer, die sich in der SG Ruhr sammeln, talentierte Sportakrobaten, starke Volleyballer und ist auch in den populären Sportarten gut vertreten. Die Handballer von TuS Hattingen und DJK Welper spielen zwar nicht mehr in der Oberliga, aber immerhin noch in Verbands- oder Landesliga. Und auch die Fußballer holen auf. Immerhin gibt es zwei Landesligisten. Die heißen zwar nicht, wie man es noch vor Jahren hätte vermuten können, TuS Hattingen und SG Welper, sondern SF Niederwenigern und Hedefspor Hattingen. Die Zeiten ändern sich halt, der Sport ist in Bewegung. Und so gehört es sich ja auch.