Klavier-Festival: Florian Weber und das Bundesjazzorchester

Das Klavier-Festival Ruhr in der Gebläsehalle: Pianist Florian Weber kommt am Mittwoch, 29. April, als Gastsolist des Jugendjazzorchesters der Bundesrepublik Deutschland, kurz: BuJazzO, nach Hattingen. Es handelt sich dabei um jene Talentschmiede für den Jazz-Nachwuchs, die schon Größen wie Till Brönner, Roger Cicero, Nils Wogram oder Michael Wollny hervorgebracht hat. Das Konzert in der Gebläsehalle der Henrichshütte bildet den Auftakt der Jazz Line des Klavier-Festivals.

Cool-Jazz-Ikone beeindruckt

Der aus Detmold stammende Wahlkölner Florian Weber hat mit seinem deutsch-amerikanisch-israelischen Trio Minsarah Cool-Jazz-Ikone Lee Konitz so sehr beeindruckt, dass dieser alle drei für sein New Quartett verpflichtete.

Auf dem Programm stehen Titel von Jerome Kern, Joe Henderson und Dizzy Gillespie. Zudem erklingt George Gershwins „Rhapsody in Blue“ – sie wird in der von Ferde Grofé für das Paul-Whiteman-Orchester arrangierten Version für Bigband und Solopiano gespielt. Dieses frühe Werk ist ein wichtiger Meilenstein im Zusammentreffen von Jazz und konzertanter Sinfonik. Darüber hinaus erklingen Arrangements des Kurt-Edelhagen-Orchesters aus der Zeit von 1965 bis 1972, als Jiggs Whigham selbst in Köln Mitglied dieses Ensembles war.

Zudem steht am 20. Juni die Extraschicht im Zeichen der ­Jazz Line: Dann spielen zwei Trios mit Studenten der Folkwang-Uni ­Essen und von der Hochschule für Musik in Köln.