Das aktuelle Wetter Hattingen 18°C
Gesundheitsförderung

Kinder sollen gesund aufwachsen

08.12.2009 | 17:01 Uhr

Ziele sind die Vorsorge und Förderung von Jugendlichen von Geburt an.

Kinder und Jugendliche sollen gesund aufwachsen. Von Geburt an soll für sie Gesundheitsvorsorge und -förderung betrieben werden. Wobei die Anbieter von Betreuung, Jugendhilfe, Ärzte und Eltern eng zusammenarbeiten sollen. Auf Gesundheitsziele für den Nachwuchs im Ennepe-Ruhr-Kreis haben sich die Mitglieder der kommunalen Gesundheitskonferenz verständigt.

Diese sollen in den politischen Gremien auf Kreisebene diskutiert werden. Dr. Hans-Joachim Boschek, Leiter des Fachbereichs Soziales und Gesundheit der Kreisverwaltung: „Gesundheitsziele sind verbindliche Vereinbarungen im Gesundheitssystem. Empfehlungen und Maßnahmen sollen helfen, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Alle Beteiligten setzen die Ziele nach dem Prinzip der Selbstverpflichtung um und engagieren sich dafür, dass die vereinbarten Ziele erreicht werden.” Er machte auch deutlich, dass das dauern wird: „Das Entwickeln und Umsetzen der Ziele ist ein langfristiger Prozess. Momentan beschreiben sie die grundlegende strategische Ausrichtung und die wesentlichen Ansätze, damit der Ennepe-Ruhr-Kreis den Weg zum kinder- und familienfreundlichen Kreis erfolgreich fortsetzen kann.”

Wie vielfältig die Herausforderungen sind, wird am Beispiel „Prävention und Gesundheitsförderung von Geburt an” deutlich. Vorbeugung soll im Leben der Kinder und Jugendlichen zum festen Bestandteil werden. „Um dies zu erreichen, müssen Familien, Kindertagesstätten, Schulen und Vereine möglichst Hand in Hand arbeiten. Es gilt, auf Vernachlässigung und Gewalt, Förderung der sprachlichen und der sozialen Entwicklung zu achten und gesundheitsbewusstes Verhalten in den Alltag zu integrieren”, zählt Dr. Boschek auf.

Anspruchsvoll sei auch die Aussage, Kinder und Jugendlichen sollten gesund und ohne Benachteiligung aufwachsen. Und „die Gesundheit der Kinder mit sozialen Nachteilen sowie deren Entwicklungs- und Bildungschancen werden verbessert”. Hier stellen sich nach Ansicht Dr. Boscheks Aufgaben in den Bereichen Integration und Förderung von Bildung und kulturellen Kompetenzen, Verminderung von Armut, Minimierung von Umweltbelastungen und der Gestaltung des Wohnumfeldes. Auskunft: Katrin Johanna Kügler, 02336/932651.

WAZ Redaktion

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2235387/create

Aktuelle Fotos und Videos
Integrationsfest
Bildgalerie
Fotostrecke
Taufstein als ökumenisches Verbindungsglied
Bildgalerie
Kirche
Pfingstkirmes
Bildgalerie
Rummel
Aus dem Ressort
VHS im Zweckverband ist vom Tisch
Volkshochschule
Hattinger Beitritt abgelehnt. Einrichtungen sind zu unterschiedlich. Kooperationen angestrebt.
Quartett unterstützt Bildungsarbeit
Förderverein
Vorstand des VHS-Fördervereins setzt auf Ideen und Projekte.