Kick und St.-Georgs-Schule unterstützen die Skater

Foto: Fischer
Was wir bereits wissen
Netzwerk zwischen drei Generationen: Die Schüler und Senioren spenden 1000 Euro für den Skatepark.

Hattingen..  Vom Einsatz der Schüler von der St.-Georgs-Schule in Zusammenarbeit mit Senioren vom Kick profitieren demnächst die Skater der Rollkultur. Denn die Skater erhalten einen Scheck über 1000 Euro. Viel Geld, das in die Anlage am Ruhrdeich investiert werden kann.

Die Geschichte fängt im Dezember 2014 an, als Kick und die St.-Georgs-Schule zusammen einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt betrieben. Die Einnahmen von rund 500 Euro sollten gespendet werden. Inge Berger sprach den Rollkultur-Verein an und so entstand ein Netzwerk zwischen drei Generationen. Die Skater gaben nach den Osterferien fünfmal freitags einen Skatekurs, an dem 30 Förderschüler teilnahmen. „Ich hatte erst Bedenken, aber sie sind sehr vorsichtig miteinander umgegangen und haben sich auch nicht entmutigen lassen, wenn sie hingefallen sind“, freut sich Schulleiter Karsten Nöller.

Einige Schüler kommen nun oft mit einem Board zur Schule. „Wir haben einen Anstoß gegeben“, so Nöller. Er freut sich darüber, dass sich das Selbstbewusstsein einiger Schüler zum Positiven gewandelt hat. Die Zwölf- bis 14-Jährigen sehen nun durch die Spende an den Verein Rollkultur, dass ihr eingenommenes Geld für den Skaterpark sinnvoll verwendet wird. Und den wiederum können sich selbst in ihrer Freizeit nutzen.

Am Freitag, 29. Mai, wird der Scheck dann vor Ort überreicht. Die Senioren vom Kick informieren sich ebenfalls über die Freizeitgestaltung der Jugend. „So kommen Generationen zusammen, die sich sonst eher nicht begegnen“, sagt Manfred Berger vom Kick. Schon länger gibt es Kooperationen zwischen Kick und der St.-Georgs-Schule.

Demnächst vielleicht auch mit den Skatern, die Unterstützung bei der Umgestaltung ihrer Anlage suchen. Eine Hilfe wäre dabei etwa ein Geräteschuppen.