Kamingespräch zum Thema Sterbehilfe

Mit einem strittigen Thema startet das Netzwerk „Med in Hattingen“ ins neue Jahr: Am Mittwoch, 28. Januar, geht es im Kamingespräch um das Thema Sterbehilfe. Beginn ist um 19 Uhr im Alten Rathaus am Untermarkt 9, der Eintritt ist frei.

Emotional und kontrovers ist im Bundestag die Debatte über die Sterbehilfe verlaufen. Gerade hat der Deutsche Ethikrat entschieden, dass die Mitwirkung des Arztes bei der Selbsttötung keine ärztliche Aufgabe ist. Die Ärzteschaft hingegen ist in dieser Frage geteilt. 42 Prozent lehnen ihre Mithilfe ab, ein ähnlicher Anteil wäre indes unter bestimmten Voraussetzungen dazu bereit.

Was ist zu verstehen unter „aktiver Sterbehilfe“ im Unterschied zur „passiven Sterbehilfe“? Wann und unter welchen Umständen kann Sterbehilfe akzeptiert werden? Wie sieht die Rechtslage aus? Diesen und weiteren Fragen wird beim Kamingespräch nachgegangen.

Moderiert von Pfarrer Udo Polenske informieren und diskutieren Beate Achtelik vom Ambulanten Hospizdienst Witten-Hattingen e.V., der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. Theodor Windhorst, Allgemeinmediziner Prof. Dr. Herbert Rusche und der Pfarrer der Gemeinde St. Peter und Paul Winfried Langendonk. Angefragt ist zudem der Palliativmediziner Dr. Franz Krizanits.