Junge Liberale fordern mehr Kontrollen
17.08.2009 | 18:29 Uhr 2009-08-17T18:29:00+0200Nach Abriss des alten Busgeländes sehen sie weitere Sicherheitsmängel am Busbahnhof – Altstadt sei ebenso ein Brennpunkt.
Sicherheit am Reschop – für die Jungen Liberalen (Julis) ein Thema. Im Wahlkampf, aber auch persönlich. „Eigene Erfahrungen, Berichte von Bekannten, aber auch fremden Menschen bestätigen uns: Am Reschop fühlen sie sich unsicher”, sagt Marcel Heinol.
Daher bewacht der Ortsvorsitzende des Nachwuchsverbandes der FDP am Freitagabend den Busbahnhof. Will präsent sein, den Focus auf die Sicherheit richten. Mit dabei: Kollegen der Partei, der FDP-Fraktionsvorsitzender Gilbert Gratzel und Landratskandidat Ronald Meyer. Die Gruppe trägt dunkelblaue T-Shirts, auf denen groß „Sicherheit” geschrieben steht. Mitgebracht haben sie zwei Hunde. Sie verteilen Informationen, Stifte und Gummibärchen.
Der Busbahnhof ist am Abend nicht sehr voll. Dunkle Ecken sind mit dem Abriss des alten Busgeländes verschwunden. Zwei junge Hattinger fühlen sich hier sicher: „Es ist hell und man wird gesehen – viel besser als früher”, sagen beide. Für die Julis steht dennoch fest: „Es gibt Sicherheitsmängel”, sagt Heinol (21). „Wir brauchen mehr Kontrollen vom Ordnungsdienst.” Denn es gebe immer wieder Angriffe körperlicher wie verbaler Art. Zwar sei der alte Bahnhof schlimmer gewesen, aber auch zum Neuen meint Heinol: Zur späteren Uhrzeit steige der Konsum von Alkohol und die Pöbeleien würden zunehmen. Deswegen müssten die Kontrollen bis zwei Uhr nachts verstärkt werden, fordern die Julis. Vielleicht in Verbindung mit der Polizei, um die Sicherheit besser durchzusetzen.
Von Videokameras, wie es die Junge Union fordert, halten die Julis nichts. „Das verlagere eher die Kriminalität”, meint Landratskandidat Ronald Meyer. Neben dem Reschop halten die Julis um Marcel Heinol den Parkplatz am Bunker für gefährlich. „Wer parkt dort schon gerne nach 22 Uhr?”, fragt er.
Spätabends führen die Julis Gespräche mit Jugendlichen. Für viele sei es ein Thema, sagt Heinol. Und Gilbert Gratzel von der FDP ergänzt: „In der Altstadt ist es noch schlimmer als am Reschop.” Ein Mann habe in den T-Punkt gepinkelt und als Gratzel ihn darauf ansprach, ihn auch noch beschimpft. Die Julis stimmen zu. Bleibt die Frage: Warum sind die Julis nicht auch in der Altstadt? Dazu Marcel Heinol: „Wir brauchten einen zentralen Punkt, damit wir uns öffentlich versammeln können. Für uns gehören aber Reschop und Altstadt bei der Sicherheit zusammen.”
10:38
Liebe Hattinger Bürgerinnen und Bürger,
das Programm der Jungen Liberalen bezieht sich nicht allein auf das Thema Sicherheit in Hattingen. Es bietet auch die von #1 genannten realpolitischen Themen für Jugendliche. Auch wenn ich selbst der Meinung bin, dass kaum etwas realistischer sein kann, als Pöbeleien und ein Gefühl von Unsicherheit!
Ich möchte hier nur kurz die Idee der EN-Card oder die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs nennen, Themen die für die Jugendlichen von großer Bedeutung sind. Für weitere Informationen zu unserem Programm und unseren Kandidaten möchte ich auf die Seite
www.julis-en.de
verweisen, hier auf die Rubrik Kommunalwahl 2009.
Für weitere Anregungen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung. Auf der Seite finden Sie auch entsprechende Kontaktdaten, um mit uns in den Dialog zu treten. Wir würden uns freuen.
Mit freundlichen Grüßen
André Menninger
Kreisvorsitzender Junge Liberale Ennepe-Ruhr
05:32
Weiter so - dass ist das erste Mal seit langer Zeit, dass ich mal wieder jemanden auf der Straße sehe, der was anpacken will! Auch wenn hier viele meckern - bessere Ideen haben sie dennoch nicht zu bieten! Also ich finde die Aktion gut - und wichtig obendrein!
01:33
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01:31
Oh hattingerimwahlexil ist wohl ein ganz großer,deshalb postet er im Internet unter falschen Namen und hat es nötig jugendorganisationen an...
ja du bist ein ganz großer..! wohl ganz wichtig,wieso steht unser Land,den Abgrund wenn du dich schon
so engagiert hast?!
weiter so julis....
00:37
Tolle Aktion, verständlich, dass solche Aktionen nicht an allen Brennpunkten stattfinden können. Aber als Aktion um auf Probleme aufmerksam zu machen wirkungsvoll. Hier wurden wenigstens Probleme vor Ort erkannt und der Wille zum politischen Handeln demonstriert. Dies ist lange schon nicht mehr gesehen.
19:54
@keek21: Ob ich selbst keine Ambitionen habe, etwas zu verändern, kannst du nun definitiv nicht sagen. Ebenso wenig etwas zu Beschränktheit oder geistigem Vermögen (wenn man beispielsweise mal auf die Rechtschreibung deines Eintrags achtet!).
Ich bin Mitte 30 und habe vermutlich mehr politisches demokratisches Leben aktiv und passiv hinter mir, als Du Dir vorstellen kannst. Sorry, aber wer solche Sätze bringt, macht sich selber unglaubwürdig.
19:49
Haben sich die Befürworter solcher Aktionen einmal gefragt, welche Konsequenzen es eigentlich hat, wenn man nur aus Image-Gründen bestimmte Strassen, Plätze oder Viertel kontrolliert, ohne dem Hintergrund oder auch Ursachen für bestimmte Verhaltensweisen auf den Grund zu gehen ? Die von den Julis oder auch der JU reklamierten Stellen sind eigentlich einsehbar und wie der ZOB und die Grosse Weilstrasse hell erleuchtet. Außerdem befinden sich hier meist immer verschiedene Personengruppen in friedlicher Absicht auf dem Weg. Allein ist man selten.
Aber, wer die Störer nur vertreibt ohne weitere Hintergründe zu ergründen. der verschiebt den Frust einiger Gewalttäter aus den belebten Strassen in einsamere Orte, da wo wenig Menschen unterwegs sind und der Einzelne der Gewalt und dem Frust dann ohne Aussicht auf Hilfe durch andere ausgesetzt ist, Da werden wohl nur Wohnquartiere unsicher. Packen kann man dann ohne grösseren Aufwand niemanden mehr. Und vor allem ältere Bürger wollen nach Beginn der Dämmerung noch seltener nach draussen,
16:27
Tolle Show auf Youtube,allen voran der Lautsprecher,der immer auf die Sesselfurzer schimpft und Die Verwaltung verschlanken will.Als Angestellter der RV würde ich bei dem immer steigenden Renteneintrittsalter aufpassen,dass mein Job nicht verschlankt wird.Aber dann gibts bestimmt nen Posten bei ner Immobilienfirma.
10:12
@HattingerImWahlexil
Ich denke, gerade wer Aussagen trifft wie Schade, dass es die Julis gibt und das im Internet unter falschen Namen postet, selbst aber keine Ambitionen hat es was zu verändern, macht sich selbst zum unmündigen Wahlvieh.
Wer unser Land am Abgrund sieht, ist nicht nur stark frusitert, sondern attestiert sich selbst geistige Beschränktheit.
Ich selbst bin Wechselwähler.
Die Aktion der Julis find ich gut, die nehmen sich einen wirklichen Problem Hattingens an und wollen was verändern.
Was im übriegen auch dringend notwendig ist, da wir der SPD in Hattingen primär 163 Millionen Euro Schulden zu verdanken haben.
Ich bin Wechselwähler und dieses mal wähle ich den Wechsel.
Und das nicht wegen derAktion von ein paar engagierten Jugendlichen.
Liebe Julis, macht bitte weiter so. Wenn ihr die meisten Kommentare hier lest, seht ihr wie frustiert manche Älteren sind. Sie haben es nicht geschafft etwas zu verändern und deshalb sind sie der Meinung man könnte nichts verändern oder besser machen, bleibt am Ball.
Solche Jugendlichen braucht Hattingen!
09:44
Was für eine scheinheilige Debatte. Wenn es darum geht, in einem hoffnungslos schlecht geführten Wahlkampf noch ein paar Punkte zu machen, plustern sich die Liberalen hier als Altstadt-Sheriffs auf. Wenn man nun konsequent nach den Ursachen sucht und dabei möglicherweise einmal die Ausschankzeiten und die Ausschank- und Verkaufaspraxis von Kneipen und sonstigen Anlaufstellen für jugendliche Spaßtrinker kritisch unter die Lupe nähme - dann wäre das Geschrei genau so groß: Eingriff in das freie Unternehmertum! Alles unter dem Deckmäntelchen angeblicher Liberalität. Alles Heuchelei. Ich bin sicher: Nach der Kommunlawahl am 30. August lassen die selbst ernannten law-and-order-julis das Thema wieder ganz schnell in der Versenkung verschwinden. Und basteln weiter am nächsten Imagefilmchen. Sie haben es ja auch wirklich nötig...