Jesus durch Beten um Hilfe bitten

Clown Charly alias Karl Dimmers besuchte  am Sonntag den Familiengottesdienst in der Gemeinde St. Peter und Paul.
Clown Charly alias Karl Dimmers besuchte am Sonntag den Familiengottesdienst in der Gemeinde St. Peter und Paul.
Foto: Fischer / Funke Foto Services
Clown Charly alias Karl Dimmers besuchte am Sonntag den Familiengottesdienst in der Gemeinde St. Peter und Paul. Den Kindern erklärte er, warum Beten auch heute noch wichtig ist.

Hattingen..  „Beten verschwindet heute leider immer mehr aus dem täglichen Gebrauch“, bedauert Klaus Dimmers. Er versucht, dem entgegenzuwirken. Auch bei den Kindern will er das Bewusstsein dafür wecken – als Clown.

Am Sonntag besuchte Clown Charlie mal wieder den Familiengottesdienst in der Gemeinde St. Peter und Paul. Er ist mittlerweile bei den Kindern sehr beliebt, vor allem, weil er witzig sein kann. Aber auch, weil er Kindern auf dem Weg zum Erwachsenwerden Tipps gibt, schwierige Themen kindegerecht erklärt.

Dieses Mal geht es ums Beten, was eng mit dem Glauben verbunden ist. „Es gibt neue Kraft, Hoffnung und auch Vertrauen“, ist sich Dimmers sicher. Wer Jesus aufsucht, kann das am besten mit Beten tun. Clown Charlie möchte während des Gottesdienstes im Fußball gegen Jesus antreten. Doch der kommt nicht. Ihm wird von Marita März erklärt, dass man Jesus auch nicht anrufen kann, als der Clown sein Handy zur Hand nimmt. Die Kinder verfolgen das kleine Schauspiel neugierig und scheinen zu verstehen. „Jesus können wir nicht sehen, aber er ist trotzdem unter uns, wenn wir ihn brauchen“, erklärt der Clown ihnen. Jeder darf ihm seine Sorgen mitteilen. „Auch Fußballfans beten. Dass der VfL Bochum wieder in die Bundesliga aufsteigt oder der BVB aus dem Tabellenkeller kommt“, verdeutlicht Dimmers.

Beten funktioniert immer, wenn man es möchte. „Man kann laut, aber auch leise beten. Man kann es auch überall auf der Welt tun. Und wir können Jesus danken“, so der Clown. Ein Erlebnis hat ihn in der Reha-Klinik berührt, in der er als Clown für die dortigen kleinen Patienten aktiv ist. Ein Mädchen kam zu ihm und sagte, dass sie bete, weil ihr Vater schwer krank sei. Zwei Wochen später schlug die Behandlung an, und er war wieder gesund. „Das hat mich beeindruckt“, so Dimmers.

Deswegen ist es ihm wichtig, den Menschen etwas mitzugeben. „Wenn wir zu Jesus beten, beten wir zu jemandem, der uns lieb hat. Er hilft uns auch“, verspricht der Clown.

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