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Isenburg steht jetzt in Schwelm

25.01.2011 | 16:06 Uhr
Isenburg steht jetzt in Schwelm
Dieses Modell der Isenburg ist ab sofort im Kreishaus zu sehen.

Hattingen. Landschaftsverband gibt Modell als Dauer-Leihgabe ins Kreishaus.

Das 1:50-Modell der Isenburg, das für das Kulturhauptstadt-Jahr angefertigt worden war, steht seit Dienstagabend als Dauer-Leihgabe im Kreishaus in Schwelm. Das Westfälische Landesmuseum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat dem Kreis das Modell, das im vergangenen Jahr Teil der Ausstellung „Aufruhr 1225“ in Herne war, überlassen.

Die LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale kam zu Landrat Dr. Arnim Brux ins Kreishaus, um den sechs Meter langen und zwei Meter breiten Nachbau weiterzugeben. Eine Modellbaufirma hat die Burg Isenberg, so ihr offizieller Name, aus Holz und Gips geschaffen.

Für mittelalterliche Atmosphäre sorgten Roman-Autor Uwe Schumacher, Verleger Bernd Arnold und Barde Ludmillus, die die Veranstaltung musikalisch und literarisch begleiteten.

Die Burg Isenberg (Isenburg) war nach rund 20-jähriger Bauzeit nach Schätzung von Experten 1216/17 bezugsfertig. Das Stammhaus des Grafen Friedrich von Isenberg erhob sich strahlend weiß über dem Hattinger Ruhrtal und zählte seinerzeit nicht nur zu den eindrucksvollsten Anlagen der Ruhrregion sondern auch zu den größten Burganlagen des Reiches im frühen 13. Jahrhundert. Nachdem Friedrich von Isenberg 1225 des Mordes am Kölner Erzbischof beschuldigt wurde, war die Isenburg dem Untergang geweiht. Der Nachfolger des Bischofs ließ die Anlage belagern und zerstören.

Das Modell im Kreishaus zeigt sie, wie sie im Mittelalter ausgesehen haben könnte, und veranschaulicht dem Betrachter, wie eine mittelalterliche Burg aufgebaut war.

WAZ Redaktion

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Kommentare
26.01.2011
15:54
Isenburg steht jetzt in Schwelm
von dasujochri | #2

Schade, das die Hattinger Isenburg NICHT nach hattingen gekommen ist....

Da haben wir das teure Stadtmuseum in Blankenstein,
Das Heimatmuseum in Mitte.

Aber Kultur aus dem Mittelalter scheint in Hattingen nicht gefragt.

Dafür aber Tore aus weißen Marmor und schwarzen Stein......

Ohne Herkunft keine Zukunft....
Nur wer weiß woher, weiß wohin...

Schade, hier hat Hattingen die Chance vertan, Hattingen zu zeigen, seine Geschichte, seine Wege...

Hattingen hat...nicht die Isenburg

26.01.2011
00:21
Isenburg steht jetzt in Schwelm
von Kulturbote | #1

Jetzt weiß ich endlich, wohin sich der schmucke Schwelmer Landmann stets verzieht, wenn Bürger sich bei ihm beschweren wollen. Ar-nim macht auf Burgherrn.

Sabei sollte er doch längst wissen: Das alte Gemäuer ist ziemlich bröcklig und der Hang ins Rutschen gekommen....

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