Informationen für Zuwanderer über Selbsthilfemöglichkeiten

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Mehr Zuwanderern Zugang zu Selbsthilfegruppen zu ermöglichen: Das ist das Ziel der Veranstaltung „Zuwanderung und Selbsthilfe“ von Volkshochschule, Marianne Zetzsche, Sprecherin der Selbsthilfekonferenz Hattingen/Sprockhövel, und Michael Klüter, Leiter der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe. Interessierte können am kommenden Dienstag, 14. April, 19 Uhr, ins Café Sprungbrett, Steinhagen 19, kommen.

„Bedingt durch meine Programmbereichszuständigkeiten erlebe ich in Hattingen sehr viele Engagierte in den beiden Bereichen Zuwanderung und Selbsthilfe. Aber es fehlt leider häufig an wechselseitiger ,Befruchtung’“, so Bernd Baumhold, zuständig für Familienbildung und Interkultur bei der Volkshochschule Hattingen, die den Impuls zu dieser Veranstaltung gab.

Sie soll beide Bereiche in Kontakt miteinander bringen. „Wir wünschen uns, dass Zugewanderte von den vielen Selbsthilfegruppen erfahren. Vor 20 Jahren haben wir Italiener und Türken angesprochen, inzwischen kommen viele Menschen aus Syrien, Afrika, Ägypten. Auch die möchten wir erreichen“, so Marianne Zetzsche. Sie weiß, dass die Sprache eine große Hürde sein kann. Auch kulturelle Gepflogenheiten spielen eine Rolle. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sind in der gesundheitlichen Selbsthilfe unterrepräsentiert.

Auf Referenten wird an dem Abend – Eintritt frei – bewusst verzichtet. „Es werden Vertreter von Selbsthilfegruppen da sein, wir möchten ins Gespräch kommen.“ Fragen werden beantwortet, Selbsthilfegruppen und ihre Arbeitsweisen vorgestellt. „Viele wissen auch nicht, dass man die Arbeit der Gruppen mitgestalten kann“, so Zetzsche.