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"Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin"

07.11.2008 | 19:21 Uhr

Die Bürgermeisterkandidatin von CDU und FDP nimmt Stellung zur öffentlichen Diskussion über ihre Aktivitäten in den gastronomischen Betrieben.

In der öffentlichen Diskussion um ihre Person und ihre Rolle als Gastronomin seit Bekanntwerden ihrer Kandidatur zur Bürgermeisterwahl 2009 hat sich jetzt die Betroffene zu Wort gemeldet. Per E-Mail bittet Barbara Niemann, die von CDU und FDP gemeinsam aufgestellt wurde, um folgende „Klarstellungen”:

„1. Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin oder Inhaberin der Pacific Restaurants.

2. Unsere Auszubildenden und Angestellten werden nach dem Tarifvertrag der NGG bezahlt.

3. Wir – und damit meine ich sowohl meine Eltern als auch mich – haben im Landhaus Siebe keinen Betriebsrat unterbunden oder verhindert.

4. Unsere Auszubildenden erhalten sowohl interne als auch externe Schulungen. Dabei lernen sie auch das, was aus meiner Sicht enorm wichtig ist: Spaß an der Dienstleistung. Zudem werden in Wochenmeetings Positives oder Probleme, Veranstaltungen und Veränderungen im Betrieb besprochen.”

In ihrer Reaktion bezieht sich Barbara Niemann auf die Berichterstatung der Hattinger Zeitung. Die hatte die Kandidatin für die Ausgabe vom 1. November mit Leserbriefvorwürfen konfrontiert und zum Thema Vergütungen im Landhaus Siebe wie folgt zitiert: „Ich gehe davon aus, dass bei uns alle Beschäftigten nach gültigen Tarifen bezahlt werden.” So hatte sie sich in einem Telefongespräch mit der Redaktion ausgedrückt.

Dass Barbara Niemann neben dem Landhaus Siebe auch noch die drei „Pacific Mongolian Barbeque-Restaurants” in Düren, Bochum und Wuppertal betreibt, hatte die Hattinger Zeitung am 24. Oktober berichtet. So steht es auf den Internetseiten der Brauerei Felsenkeller Herford, die Barbara Niemann den Preis „Gastronomin des Jahres 2004” zugesprochen hatte.

Die Hattingerin hatte sich mit dem Hinweis auf ihre Aktivitäten im Landhaus Siebe und in den drei Pacific-Restaurants beworben und war auch genau deswegen ausgezeichnet worden. „Geschäftsführerin”, sagt Niemann heute, „war ich aber nie.” ul

Von Ulrich Laibacher

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Kommentare
09.11.2008
12:18
Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin
von DieterLueg | #11

Ebenso wie Bergbauer habe ich bisher,abgesehen von den leicht durchschaubaren Spitzfindigkeiten voreingenommener Kritiker, nur Positives über Frau Niemann gehört. Auch die von fostwolf (warum wohl anonym?)herbeigeredete arbeitnehmerfeindliche Position ist eine Mär. Bei 6 Arbeitnehmer kann nämlich ein Betriebsrat gebildet werden, muss aber nicht. Die meisten ähnlich gelagerten Fanmilienbetriebe habe auch keinen. Und es gilt oft als ein Zeichen guten Betriebsklimas, wenn die Mitarbeiter gar keine Notwendigkeit sehen, einen solchen zu wählen.
Also: gebt Frau Niemann die faire Chance, die sie verdient.

09.11.2008
12:11
Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin
von DieterLueg | #10

Ebenso wie Bergbauer habe ich bisher, abgesehen von den leicht durchschaubaren Spitzfindigkeiten voreingenommener Kritiker, nur Positives über Frau Niemann gehört. Auch die von fostwolf (warum wohl anonym?) herbeigeredete arbeitnehmerfeindliche Position ist eine Mär. Bei 6 Arbeitnehmern kann nämlich ein Betriebsrat gebildet werden, muss aber nicht. Die meisten ähnlichen Familienunternehmen haben ebenfalls keinen und es gilt oft als Zeichen guten Betriebsklimas, wenn die Mitarbeiter gar keine Notwendigkeit sehen, einen solchen zu wählen.
Also: gebt Frau Niemann die faire Chance, die sie verdient.

08.11.2008
12:06
Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin
von fcstwolf | #9

Hier läuft keine Kampagne, denn die Frage nach der Person, die hinter dieser Kandidatur steht, muß ja wohl erlaubt sein. Und wenn diese Ungereimtheiten auftreten - wie auch immer - muss die Kandidatin Klarheit schaffen und zwar klar, unmissverständlich und endgültig.

Zu dem Kommentar von Bergbauer: Ich weiß nicht wer seine Nachbarn sind. Meine sind mindestens verunsichert. Sie sehen aber auch, was der Sesselfurzer (seine ins Spiel gebrachte Eigenschaft vor hat. Wer eine solche arbeitnehmerfeindliche , weil gegen die Vertretung der Arbeitnehmer gerichtet, Position bezieht, der hat seine Stellung bereits bezogen. Der steht nur für solche Arbeitnehmer, die auf ihre Rechte verzichten. Möglichst noch auf Tarifvertäge verzichten und ihren Dumpinglohn von der Job-Agentur auf Sozialhilfeniveau anpassen lassen.

08.11.2008
10:10
Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin
von Bergbauer | #8

Irgendwie herrscht hier ein verzerrtes Meinungsbild. Wenn man real mit Menschen spricht wie Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freunden so wird die Bürgermeisterkandidatin der CDU und FDP sehr positiv gesehen. Selbst Arbeitskollegen die vielleicht der jetzigen Amtsinhaberin näher stehen erkennen hinter bestimmten Leserbriefschreibern eine miese Hetze.
Diese Hetze wird der SPD und SPDnahen Gewerkschaftsfunktionären zugeschrieben.
Ich habe noch niemanden getroffen der diese Hetzjagd gut findet. Wenn es so bleibt gehören diesse Wählerstimmen schonmal Barbara Niemann.
Da diese Kampa

08.11.2008
08:06
Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin
von Argus | #7

Solche Typen schlägt die bürgerliche Koalition CDU/FDP vor, Vielleicht sollte Herr Zumwinkel nach seiner möglichen Verurteilung in Hattingen oder Dortmund einspringen.

08.11.2008
00:34
Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin
von fcstwolf | #6

Frau Niemann sollte endlich Klarheit über ihren Werdegang schaffen. Es kann zwar nicht darum gehen, bestimmte Tätigkeiten runter zu machen, aber der Bürger hat ein Recht auf ein ehrliches Bild. Bis jetzt macht Frau Niemann einen reiichlich unbeholfenen Eindruck mit ihrer persönlichen Vorstellung. Ich glaube aber eher, sie hat sich da ins kalte Wasser werfen lassen, weil einige Herren der beiden Parteien dies so wollten!

07.11.2008
19:47
Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin
von trissie | #5

Jemanden aus der Wirtschaft? Und wer soll das sein?

Frau Niemann war ja - laut eigener Aussage, niemals Geschäftsführerin!

Oder gilt jetzt schon der Besuch einer Gaststätte als aus der Wirtschaft? ;-)

07.11.2008
18:54
Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin
von Icetea | #4

Wie war das noch mit dem Fahrradtunnel als Abschluss des Ruhrtalweges?
Frau Goch hat sich sehr dafür eingesetzt?
Fremde Federn? Vielleicht einfach mal über die eigenen Mauern der engstirnigkeit schauen.
Hierzu gibt es noch etliche weitere Beispiele, jedoch bin ich hier nicht auf eine Schlammschlacht aus.
Dies soll nur als Beispiel dienen und zur anregung, vielleicht auch mal im eigenen Lager nach unstimmigkeiten zu suchen.
Wir haben die Möglichkeit jemanden aus der Wirtschaft für unsere Stadt zu gewinnen, frischen Wind in das Muffige Rathaus zu bekommen und somit vielleicht den Apparat als solches zu verbessern.

07.11.2008
18:15
Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin
von BauerEwaldderErste | #3

Die Hattingen Lokalpresse bezieht Ihre seriösen Recherchen also scheinbar ausschließlich von der Internetseite der Brauerei Felsenkeller in Herford.
Für mich klang es so, als hätte man sich da zumindest auf eine offizielle Vita oder Pressemitteilung bezogen.
Hat sich nicht jeder von uns schonmal mit fremden Federn geschmückt, um beim Scheunenfest oder ähnlichem als bester Bauer vom Hof zu gehen ?
Vielleicht wäre es hier besser gewesen, wenn Frau Nieman dies schon von Anfang an dementiert hätte.
Wenn es mit der Seriösität Ihrer Recherche in den nächsten Monaten zu weiter geht, dann brauche ich mir um meine morgendliche Unterhaltung keine Gedanken zu machen. Ich bin schon gespannt, was die Ackerfreunde Istamtambul auf Ihrer Internetpräsenz demnächst über Frau G. aus H. berichten.

07.11.2008
16:19
Ich war zu keinem Zeitpunkt Geschäftsführerin
von überzeugterHattinger | #2

:-) Ich lach gleich...Eine Auszeichnung bekommen für eine Tätigkeit, die Frau Niemann nie wahrgenommen hat. Was sich Brauereien erzählen lassen, die Preise ausloben und vergeben mag hier nicht interessieren. Fakt ist aber, dass sich Frau Niemann mit diesem (zu Unrecht) erhaltenen Preis der Hattinger Öffentlichkeit als Bürgermeisterkandidatin präsentiert hat. Das ist ein starkes Stück! Wie will so jemand glaubwürdig politische Inhalte vertreten? Und auf die anhaltenden Nachfragen per Email zu reagieren, lässt zumindest auf einen fragwürdigen Kommunikationsstil schließen.

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