Hüttenpark und Gebläsehalle sind die Rettungsanker

Nach dem Beschluss von 1987, den Stahlstandort Hattingen aufzulösen, hat man der Stadt hohe Arbeitslosigkeit vorausgesagt. Durch die schnelle Ansiedlung von Gewerbegebieten und die Schaffung des Landschafts- und Gewerbeparks konnten neue Firmen angesiedelt und Arbeitsplätze geschaffen werden. Durch die Eröffnung des Industriemuseums Henrichshütte und der Gebläsehalle wurden neue Einrichtungen geschaffen, die es möglich machten, große Freiluftveranstaltungen durchzuführen und wegen der Kapazitäten in der Gebläsehalle auch bekannte Künstler nach Hattingen zu holen.

Zu den Einkaufsmöglichkeiten ist festzustellen, dass ausreichend Geschäfte und Discounter vorhanden sind, um die Gegenstände des täglichen Bedarfs zu erwerben. Auch sind viele Fachgeschäfte und Baumärkte nach Hattingen gekommen. Nach der Schließung der Kaufhäuser Meyer und Karstadt fehlt jedoch ein Geschäft mit einem Angebot von Haushaltsartikeln jeglicher Art sowie Wäsche und Bettwäsche.

Bedauerlich finde ich, dass es bei vier Kliniken und Krankenhäusern keine Geburts- und Kinderstation mehr gibt, so dass Hattingen als Geburtsort, außer bei einzelnen Hausgeburten, leider nicht mehr beurkundet werden kann.