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Wohnungsbrand am...

Haus an der Talstraße unbewohnbar

14.11.2009 | 12:32 Uhr

Wohnungsbrand an der Talstraße: Am Freitagabend musste die Feuerwehr ein schweres Feuer löschen – zwei Erwachsene und zwei Kinder wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Wittener Krankenhaus gebracht.

Um 22.38 Uhr wurde der Wohnungsbrand an der Talstraße bei der Feuerwehr gemeldet. Neben dem Löschzug der Hauptwache rückten auch die freiwilligen Einheiten aus Mitte und Blankenstein sowie die Sondereinsatzgruppe „Information und Kommunikation“ des Löschzuges Bredenscheid aus.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits meterhohe Flammen aus einem Zimmer im zweiten Obergeschoss. Über eine Drehleiter wurde die Brandbekämpfung aufgenommen. Die Anwohner hatten zu diesem Zeitpunkt das Haus bereits verlassen. Sie waren von Anwohnern und Passanten über den Brand informiert worden, berichtet Feuerwehr-Sprecher Jens Herkströter. Die Bewohner der betroffenen Wohnung, zwei Kleinkinder mit ihren Eltern, wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Wittener Krankenhaus gebracht.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr forderte Verstärkung an, zusätzlich rückte der Löschzug Welper zur Talstraße aus. Die freiwillige Einheit aus Niederwenigern besetzte die Hauptwache, um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu halten.

Im Gebäude selbst wurde der Brand mit zwei C-Rohren gelöscht. Von Außen wurden über eine zweite Drehleiter die Dachhaut sowie die angrenzenden Dachgeschosswohnungen kontrolliert. Weil sich der Brand auch auf angrenzende Räume ausgebreitet hatte, mussten Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten eingeleitet werden. Hierzu waren bis zur vier Trupps unter Atemschutz im Einsatz. An dem mehr als dreistündigen Einsatz waren mehr als 60 Rettungskräfte beteiligt, davon 18 unter schwerem Atemschutz.

„Dem schnellen Eingreifen der Anwohner und Passanten ist es zu verdanken, dass die Bewohner schnell das Gebäude verlassen konnten“, so Feuerwehr-Sprecher Jens Herkströter. „Gerade in Altbauten mit Holzdecken breitet sich Feuer sehr schnell aus. Hier zählt jede Sekunde bei der Rettung von Menschenleben.“

Nach Beendigung des Feuerwehr-Einsatzes sperrten Mitarbeiter der Stadt Hattingen Teile des angrenzenden Gehwegs ab, weil die Außenfassade des Gebäudes stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Durch die massive Rauchentwicklung im gesamten Gebäude ist das Mehrfamilienhaus derzeit nicht mehr bewohnbar. Um die Unterbringung der Bewohner kümmerten sich die ebenfalls anwesenden Mitarbeiter des Fachbereichs Ordnung.

Michael Brandhoff

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