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Hattingen spart nicht bei Familien

19.02.2010 | 17:49 Uhr

Vorgesehene Kürzungen bei Kindern und Jugendlichen wurden auf Antrag der SPD zurückgenommen

Margret Melsa (SPD) war nicht nur gegen die Streichung der Tagesfahrten beim Ferienspaß. „Wir wollen keine Kürzung bei der Familienförderung und auch den Abenteuerspielplatz Oberstüter behalten”, forderte sie im Jugendhilfeausschuss.

Das Bündnis für Familie, das 23 Projekte mit 60 Partnern auf die Beine gestellt hat, sei „für die Eltern, für die Kinder und für unsere Zukunft. Wir sollten es unterstützen”, appellierte sie bei der Sitzung im Rathaus. Ein Appell mit positiven Folgen. Wurde der SPD-Antrag, Einsparungen bei Kindern, Jugendlichen und Familien zurückzunehmen, doch bei fünf Enthaltungen angenommen.

Mit vielerlei Angeboten sei in Hattingen ein vorbildliches Frühwarnsystem entstanden, verdeutlichte Margret Melsa. „Das soll alles um 50 Prozent gekürzt werden?”, fragte sie. Und auch, was wegfallen soll, wenn gekürzt wird. „Was soll noch gemacht werden?” Es könne kaum alles so bleiben, wenn nur noch die Hälfte der Mittel zur Verfügung steht.

An Jugendtreffs und im Haus der Jugend könne man sehr gut sehen, wo das hinführt, sagte Ulla Borgwardt (Grüne/FWI). Bei Krankheit und Urlaub stünden Kinder vor verschlossener Tür, Öffnungszeiten müssten gekürzt werden. Wenn die Einrichtungen einen Teil der Ausgaben selbst erwirtschaften sollen, dürfe man ihren auch nicht die Grundlage entziehen. Weshalb sie Melsas Antrag unterstütze. Wie andere auch.

Kämmerer Dr. Frank Burbulla sah den politischen Konsens. Er errechnete, dass dann im Haushaltssicherungskonzept eine Viertelmillion fehlt, und gab zu bedenken, Fachausschüsse müssten bei ihren Entscheidungen auch das Ganze im Blick haben.

Tanja Reichenberg (Sachkundige Bürgerin, FDP) fragte danach, in welchem Zeitraum das Babybegrüßungspaket verteilt wird. Es enthält Informationsmaterial von mehreren Anbietern und kleine Geschenke. Hintergrund ist, dass Mitarbeiter der Stadt möglichst früh Kontakt zu jungen Familien knüpfen und mit dem Paket zwanglos auf Hilfsangebote hinweisen. Sollte es später Probleme geben, haben die Eltern weniger Scheu, um Unterstützung zu bitten.

Dass einige Familien noch nicht besucht worden sind, hängt laut Verwaltung mit der Umstrukturierung zusammen und soll möglichst schnell nachgeholt werden.

Brigitte Ulitschka

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Kommentare
22.02.2010
13:06
Hattingen spart nicht bei Familien
von dusselbiene | #7

#4 Habe gerade festgestellt, dass Sie doch jemand anders sind.
Ich wünsche Ihnen Schweißfüße falls Sie die nicht schon haben.

22.02.2010
12:51
Hattingen spart nicht bei Familien
von dusselbiene | #6

#4 Ich vermute mal ihr Nickname ist ruhrchatter und sie sollten, falls ich Recht habe, die Bälle etwas flacher halten!

22.02.2010
12:45
Hattingen spart nicht bei Familien
von dusselbiene | #5

#4
Haben Sie neben einer reichlich naiven Polemik noch etwas anderes zu bieten?
Leben kann ich durchaus noch ohne Drogen, da müssen Sie sich mal keine Sorgen machen. Lichtgestalt hat noch keiner zu mir gesagt. Vielen Dank und wenn ich mich mit Ihnen vergleiche, dann gebe ich Ihnen vollkommen Recht.

22.02.2010
00:55
Hattingen spart nicht bei Familien
von Was raucht Dusselbiene ? | #4

#Dusselbiene

Ihr Reich ist wahrlich nicht von dieser Welt.
Sagen Sie, welches Kraut haben Sie geraucht ? Oder sollte bei Ihnen gar eine Sonderration Energiesparlampen blitzartige helle Strahlen abgegeben haben, die Sie derart verblendet haben, dass Sie nun als Lichtgestalt durchs leben schreiten ?

Mit einem klitzekleinen Nachteil: Die persönlichkeitsstörenden Auswirkungen sind in jeder Zeile Ihrer Beiträge deutlich lesbar. Das muss Sie aber nicht beunruhigen. Es merken nämlich nur die anderen....

21.02.2010
16:08
Hattingen spart nicht bei Familien
von dusselbiene | #3

Es ist sicher populär bestimmte Leistungen nicht zu streichen. Andererseits frage ich mich, ob diese Leistungen wirklich das erbringen, was hier vorgebracht wurde. Gibt es dazu Daten oder Fakten, oder sind das lediglich die Ideen oder Wünsche der betreffenden Mitarbeiter?
Und noch etwas: In früheren Zeiten wurden Jugendliche nicht nur bespasst, sondern auch dazu angeregt, sich selber ein Umfeld zu schaffen, in welchem sie sich wohlfühlen.
Dieser Ansatz bei der Jugendarbeit ist für mich nicht mehr ersichtlich und aus diesem Grunde habe ich etwas gegen die Ausgabe von Geldern, die eventuell besser angelegt wäre.
Sachkundige dürfen mirgerne widersprechen!

21.02.2010
15:19
Hattingen spart nicht bei Familien
von franz müller | #2

Politiker sollten nicht nur pauschal Sparbeühungen ablehnen, sondern sofort alternative Einsparmöglichkeiten aufzeigen. Vorschläger der Verwaltung zu Kosteneinsparungen helfen wenig, wenn die Politik diese ständig ablehnt- insbesondere vor Wahlen -.

19.02.2010
22:14
Hattingen spart nicht bei Familien
von Steuerzahler_0815 | #1

Fachausschüsse müssten bei ihren Entscheidungen auch das Ganze im Blick haben das ganze hat dieser Herr doch schon lange nicht mehr im BLick, er läuft mit Scheuklappen durch die Gegend.

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