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Hattingen auf dem Weg zur E-Bike-Stadt

01.04.2014 | 08:00 Uhr
Hattingen auf dem Weg zur E-Bike-Stadt
Wollen das E-Bike-Fahren fördern (v. l.): David Wilde (HWG), Sascha Wurm und Jürgen Wille (Stadtwerke).Foto: Walter Fischer

Hattingen.   In Hattingen sollen im ganzen Stadtgebiet Ladestationen zum Auftanken von Elektro-Rädern errichtet werden. Das Projekt von HWG, Stadtwerken und Fahrrad Wurm soll bereits in diesem Sommer starten.

Drei Männer machen mobil: Sascha Wurm (Fahrrad Wurm) David Wilde (HWG) und Jürgen Wille (Stadtwerke) hoffen, dass in Hattingen bald Scharen von Elektro-Bikern unterwegs sind. Ein entsprechendes Konzept dafür haben sie jedenfalls schon einmal einwickelt.

Noch befinde man sich „im Werdegang des Projektes“, betont David Wilde. Doch ebenso wie seine zwei Kooperationspartner ist das Vorstandsmitglied der Hattinger Wohnungsgenossenschaft (HWG) optimistisch, dass spätestens zum Sommer die ersten Ladestationen in Hattingen in Betrieb genommen werden können, an denen Radfahrer mit elektrischem Hilfsmotor ausgestattete Räder (E-Bikes) wieder aufladen können.

Wo exakt diese stehen werden, das will das Trio in dieser Woche noch bei einer gemeinsamen (Rad)-Tour erkunden. Klar aber ist schon jetzt: Es soll insgesamt acht Ladestationen an den HWG-Standorten geben, außerdem vier in der Innenstadt. Während die Ladestationen von Blankenstein bis Niederwenigern dabei ausschließlich den rund 5500 HWG-Mietern und -Mitgliedern vorbehalten sein sollen, werden die City-Ladestationen von jedermann nutzbar sein.

Struktur ist beliebig erweiterbar

Fahrrad-Experte Sascha Wurm, der das Projekt maßgeblich vorangetrieben hat, nennt das Hattinger Modell einzigartig. So seien die E-Bike-Ladestationen mit einem elektronischen Schließsystem samt integriertem Kartensystem ausgestattet; rund um die Uhr können Inhaber einer sogenannten E-Bike-Servicekarte ihr Zweirad an den Ladestationen „volltanken“. In jeder Ladebox (in Holz- und Aluminium-Optik, mit verschließbaren Türen) werden dabei die jeweils vier der gängigsten Ladegeräte integriert, so Wurm weiter. Die Ladeboxen an den HWG-Standorten werden zudem mit jeweils vier Ausleih-E-Bikes bestückt: allesamt ausgestattet mit ausfahrbaren Einkaufskörben, einige außerdem mit ausklappbaren Stützrädern.

Dass das Thema Elektromobilität an Wichtigkeit gewonnen habe und noch weiter an Bedeutung zunehmen werde, betonen Wurm, Wilde und Wille unisono. Auf zunächst zehn Jahre haben sie nicht zuletzt deshalb das Hattinger E-Mobilitäts-Projekt angelegt. Dessen Struktur sei dabei „beliebig erweiterbar“, betont Wurm. So könne man, zum Beispiel, schrittweise auf einen wachsenden Bedarf an Stellplätzen reagieren – etwa, weil zunehmend mehr HWG-Kunden dank einer E-Bike-Ladestation in Wohnortnähe vom Auto aufs Rad umsatteln. Oder auch, weil sich unter auswärtigen E-Bikern womöglich rasch herumspricht, dass sie nach einer stromfressenden Tour durchs Hügelland ihren Akku künftig in Hattingen auch wieder aufladen können.

Sabine Kruse

Kommentare
01.04.2014
10:10
Hattingen auf dem Weg zur E-Bike-Stadt
von carrot.press | #1

Liest sich wie ein guter Aprilscherz. Isset aber nicht!

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2014-04-01 08:00
Hattingen