Handys, Flüchtlinge und Lachyoga

Eine Anlaufstelle ist ab sofort auch das Stadtteilbüro, das in dieser Woche eröffnet wurde.
Eine Anlaufstelle ist ab sofort auch das Stadtteilbüro, das in dieser Woche eröffnet wurde.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Im Netzwerk „Welper aktiv“ bilden sich neue Gruppen. Nächstes Treffen am 8. April

Hattingen..  Das Netzwerk lebt und erfährt schon jetzt eine beachtliche Resonanz. Zum zweiten Treffen der neu gegründeten Stadtteil-Gemeinschaft „Welper aktiv“ kamen rund 30 Gäste, davon ein Drittel Neulinge, und offenbarten im Gemeindeamt einmal mehr vorbildliches Engagement. Der von Awo Ennepe-Ruhr, Stadt Hattingen, evangelischer Kirchengemeinde Welper-Blankenstein und Wohnungsbaugesellschaft Gartenstadt Hüttenau getragene Treff soll Senioren über 55 Jahren die Möglichkeit bieten, sich auch übers Berufsleben hinaus zu entfalten und gemeinsame Ziele für die Bereicherung des Stadtteils verwirklichen zu können.

„Es sind zwar etwa 15 Teilnehmer weniger als beim letzten Mal, doch macht das gar nichts. Wir haben den Charakter eines offenen Netzwerks, bei dem es für keinen Verpflichtungen gibt“, erklärt Projektleiterin Barbara Helberg-Gödde und ergänzt, dass man sich Einzelprojekte autonom in speziellen Arbeitsgruppen widmen werde und das 14-tägig stattfindende Gemeinschaftstreffen dazu diene, Ergebnisse zusammenzutragen und Ideen für neue Bereicherungen zu sammeln. Ganz oben steht dabei auch die Gemeinschaft.

Mit der Eröffnung des Stadtteil-Büros an der Marxstraße 81 wurde in Welper ein erster Meilenstein gelegt. In der ehemaligen Arztpraxis haben Bürger vier Räume zur Verfügung, um sich zu treffen, miteinander zu diskutieren und Vorträge zu initiieren. Außerdem steht dort Awo-Mitarbeiterin Vera Moneke für Terminabsprachen und weitere Ideen oder Anregungen zur Verfügung.

Vier weitere Gruppen kamen hinzu, die thematisch weit gefächert sind: „Achtsamkeit mit mir und meinen Mitmenschen“, Flüchtlingshilfe, Computer- und Handy-Schulung sowie Lach-Yoga. Die entsprechenden Gruppen werden sich innerhalb der nächsten Wochen im Stadtteilbüro treffen. Weitere Konzepte-Macher sind gefragt und im Falle der Technikgruppe besonders computer- bzw. handyafine Menschen als mögliche Vermittler. Nächstes Konzeptionstreffen ist am Mittwoch, 8.. April.