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Hallo Hattingen – ein Solidarprodukt

04.03.2016 | 18:00 Uhr
Hallo Hattingen – ein Solidarprodukt
Foto: Volker Speckenwirth

Hattingen.  Trägerverein bringt seit zwölf Jahren ein Stadtmagazin heraus, das die Fülle an Veranstaltungen in der Stadt deutlich machen soll. Zehn Ausgaben im Jahr.

Die Aufmerksamkeit für das Leben in Hattingen und die Zufriedenheit mit dem Leben in der Stadt zu erhöhen: Das ist Ziel des Trägervereins Lebendiges Hattingen e.V., der seit zwölf Jahren das Stadtmagazin „Hallo Hattingen“ herausbringt.

„So ein Veranstaltungskalender in der Stadt hat gefehlt. Das habe ich damals gemerkt. Und so ist die Idee entstanden“, erinnert sich der Vorsitzende, Pfarrer Bodo Steinhauer. Die damals 330 Vereine und gemeinnützigen Organisationen in der Stadt seien angeschrieben worden, zu den Informationsveranstaltungen „kamen immer so 20 bis 30. Mitglied wurden 46 aus allen Sparten“, erklärt Steinhauer, der sich mit dem Angebot damals wie heute nicht in Konkurrenz sieht zur Hattinger Presselandschaft, sondern als Ergänzung. Denn in dem farbig gedruckten Veranstaltungskalender finden sich nach Datum sortiert Veranstaltungen. „Wir hatten damals das Gefühl, dass die Menschen gar nicht wahrnehmen, wie viel es in der Stadt gibt“, so Steinhauer. Darum war das Ziel auch nicht ein rein evangelisches Magazin. „Alle sollten mit ins Boot.“

Zehn Ausgaben erscheinen pro Jahr, der Dezember und Januar tauchen stets in einem Heft auf – und ebenso die beiden Sommerferienmonate, „weil da tendenziell einfach weniger Veranstaltungen sind“. Reportagen und Rezensionen gibt es in „Hallo Hattingen“ nicht. „Bei uns geht es nur um Vorberichterstattung – gegen die Unzufriedenheit, denn manche meckern, es laufe nichts in der Stadt.“ „Hallo Hattingen“ beweist auf 16 rein durch Anzeigen finanzierten Seiten das Gegenteil, nämlich dass „die Stadt lebens- und liebenswert ist“. Mitgliedsvereine stellen für Steinhauer eine ideelle Unterstützung dar. „Wir brauchten einfach eine Organschaft“, erläutert er.

In „Hallo Hattingen“, das gemeinnützige Einrichtungen stärken soll und in einer Auflage von 22 500 Exemplaren erscheint, inserieren auch Unternehmen aus anderen Städten. Und „wir haben auch Anfragen von Menschen aus anderen Orten, die ,Hallo Hattingen’ bei einem Besuch mitgenommen haben. Sie fragen, ob wir ihnen den Veranstaltungskalender zuschicken können“, berichtet Steinhauer. Das ist nicht leistbar für den Verein, der Ausgaben nicht nur in Hattingen, sondern auch in Nachbarstädten an ausgewählten Orten auslegt. 30 Verteiler gibt’s, zwei Redakteure, eine Grafikerin, drei Menschen, die sich um Anzeigen kümmern. „Das ist ein echtes Solidarprodukt“, findet Steinhauer, der vor dem ersten Erscheinen eine Marktanalyse in Auftrag gegeben hatte.

Steinhauer blickt zurück: „Wir haben auch die Messe der Gemeinnützigkeit gegründet, die heute die Messe Hattingen ist.“

Liliane Zuuring

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Hallo Hattingen – ein Solidarprodukt
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2016-03-04 18:00
Hattingen